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Eine kohlenhydratarme Ernährung, auch als Low Carb bezeichnet, ist ein aktueller Ernährungs- und Diättrend. Er geht der Annahme voraus, dass der Körper bei einem Verzicht auf Kohlenhydrate sich seine Energie über die eigenen Fettreserven holt. So soll ein Gewichtsverlust erzielt werden. Da Brot im Rahmen einer Low Carb-Diät aufgrund seines hohen Mehlanteils ein absolutes Tabu ist, gibt es mittlerweile alternative Brotrezepte ohne Mehl für all diejenigen, die abnehmen, aber nicht auf ihre geliebten Backwaren verzichten möchten. Sinnvoll kann ein Brot ohne Kohlenhydrate zudem für Allergiker sein, die eine Glutenunverträglichkeit haben. Ein Hinweis: Ein Brot ohne Kohlenhydrate hat nicht weniger Kalorien als ein Brot, das mit Mehl gebacken wird. Während sich in einem Low Carb-Brot etwa 250 Kalorien verstecken, weist ein durchschnittliches Brot mit Mehl knapp 210 Kalorien auf.
Entfällt bei einem Brot seine eigentliche und kohlenhydratreiche Hauptzutat, das Mehl, ist es unerlässlich, das gesamte Rezept zu ändern. Denn nur aus Wasser und Salz kannst du kein Brot zubereiten. Als eiweissreiche Zutaten gibt es bei einem Brot ohne Kohlenhydrate mehrere Alternativen, die du in unterschiedlicher Zusammensetzung verarbeiten kannst. Wesentliche Bestandteile eines Brots ohne Kohlenhydrate sind vor allem Eier, Quark und Frischkäse, verschiedene Öle sowie Gewürze und Kräuter. Auch Hefe und Backpulver als Backtriebmittel kannst du beim Brotbacken verwenden. Darüber hinaus haben auch Nüsse, Samen, Körner und Kerne in der Regel nur sehr wenige Kohlenhydrate und eignen sich daher ebenfalls für eine Low Carb-Ernährung und ein Brot ohne Kohlenhydrate. Übrigens: Wenn du im Rahmen einer kohlenhydratarmen Ernährung nicht komplett auf Mehl verzichten möchtest, kannst du alternativ auf diverse Mehlsorten ohne Kohlenhydrate zurückgreifen. Dazu gehören zum Beispiel Mandelmehl, Kokosmehl, Leinsamenmehl oder Sojamehl.
Wenn du auf die Schnelle ein Brot ohne Kohlenhydrate backen möchtest, ist ein Wolkenbrot eine gute Wahl. Für dieses Eiweissbrot benötigst du nur vier Zutaten in der folgenden Menge:
Das Wolkenbrot wird wie folgt zubereitet:
Bei einem Brot ohne Kohlenhydrate musst du nicht gänzlich auf Mehl verzichten, sofern du dich für eine Mehlsorte ohne Kohlenhydrate entscheidest, wie beispielsweise bei folgendem Rezept für ein Low Carb-Walnussbrot:
Für die Zubereitung des Walnussbrots ohne Kohlenhydrate gibt es folgende Anleitung:
Aufgrund seiner vergleichsweise fettigen Zutaten, die nicht so schnell austrocknen, ist ein Brot ohne Kohlenhydrate in der Regel deutlich länger haltbar als ein „normales“ Brot. Das kohlenhydratarme Eiweissbrot kannst du meist noch nach vier bis fünf Tagen geniessen, bei der richtigen Lagerung sogar noch nach einer Woche. Für die lange Haltbarkeit wickelst du das Eiweissbrot in Alufolie ein und legst es im besten Fall – und anders als ein Brot mit Mehl – in den Kühlschrank.
Du möchtest ein Brot oder Brötchen backen, du hast aber keine Hefe mehr vorrätig oder diese ist bei der Teigzubereitung nicht aufgegangen? Vielleicht hast du auch eine Unverträglichkeit gegen die Hefepilze und suchst nach einer geeigneten Alternative? Mit welchen Ersatzzutaten du ein leckeres Brot ohne Hefe backen kannst, stellen wir dir in unserem Ratgeber genauso vor, wie einige tolle Rezepte für Brote, die ganz ohne Hefe auskommen.
Du hast zu viel Brot gekauft und den Rest lieber schnell eingefroren, bevor es weggeworfen wird? Oder du hast einfach Brot auf Vorrat gekauft, um es am Wochenende ofenfrisch aufzubacken? Damit das aufgetaute Brot nicht hart wird und zudem gut schmeckt, gilt es, einiges zu beachten. Wir verraten dir die besten Tipps und Tricks, wie du Brot am besten einfrierst, wie es auftauen sollte und wie es dann richtig aufgebacken wird.
Die Schweizer haben die Schokolade zwar nicht erfunden, aber sie zur zarten Verführung veredelt. Dem Holländer van Houten gelang es zwar zuerst, mit seiner Kakaopresse eine Schokoladenmasse herzustellen. Ein Schweizer war es aber, der aus einer sandigen Masse einen Schokotraum herstellte: Rodolphe Lindt. Er entdeckte, dass zerriebene Schokolade erst durch Erwärmen und ständiges Rühren eine cremig-zarte Konsistenz erhält. Zudem verflüchtigen sich unerwünschte Bitterstoffe, die den Geschmack beeinträchtigen. Lindts Erfindung, die Conchiermaschine, hat die Schokoladenherstellung revolutioniert. Das Conchieren macht die Schokolade formbar. Noch heute ist das Conchieren ein wohlgehütetes Geheimnis der Schokoladenhersteller. Worauf es dabei ankommt, erfährst du hier.
Frisch gebackenes Brot entfaltet einen traumhaft aromatischen Duft und Geschmack. An sich ist das Backen einfach, trotzdem können sich Fehler einschleichen, die das Volumen und die Lockerheit des Teigs ungünstig beeinflussen. Brot lässt sich mit Sauerteig oder Hefe backen. Sauerteig ist für dunkle Brotsorten gedacht, Hefe für Weissbrot, Brötchen und Gebäck. Warum du das Brot richtig einschneiden solltest, erklären wir dir hier.
Mit einem leckeren Dip oder mit Olivenöl, gefüllt mit Fleischspezialitäten oder als Begleiter zu Suppen – Fladenbrot ist in der ganzen Welt und auch in der Schweiz eine beliebte Spezialität. Besonders gut schmeckt es, wenn du es selber machst. Wie das funktioniert, erklären wir dir Schritt für Schritt in einer übersichtlichen Rezept-Anleitung inklusive der Zutatenliste. Ausserdem erfährst du, wie sich das Fladenbrot lange hält und welche schnelle Variante es gibt, Fladenbrot selber zu machen.
Der lockere Biskuitboden einer Sahnetorte, Weihnachtsplätzchen, Waffeln, Rührkuchen und Brot: Das alles entsteht traditionell aus Weizenmehl. Dabei ist das helle, feine Weissmehl eine der am häufigsten verwendeten Zutaten in der Ernährung. Aber noch mehr Geschmack und ein nussiges Aroma erhalten deine Kreationen und Teigwaren, wenn du Kamutmehl aus Khorasan-Weizen verwendest. Khorasan ist eine alte Getreidesorte, die ihren Ursprung in Ägypten haben soll. Lange Zeit war Khorasan in der Ernährung vergessen, bis das Getreide im letzten Jahrhundert in den USA als Lebensmittel wiederentdeckt wurde. Seitdem erfreut sich die Getreidesorte einer wachsenden Beliebtheit in der Ernährung.