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Im Hefeteig sind es die enthaltenen Hefepilze, die ihn so fluffig und locker machen. Wenn er aus dem Ofen kommt und noch so flach ist wie vorher, dann kann das mehrere Ursachen haben. Trockenhefe kann oft ohne Vorbereitung in die Schüssel gegeben werden. Geht ein Teig auf Basis von Trockenhefe nicht auf, hättest du ihn länger kneten müssen. Frische Hefe wird hingegen erst in lauwarmer Flüssigkeit zum Leben erweckt, beispielsweise in Milch oder Wasser. Diese darf jedoch nur lauwarm sein, nicht wärmer und nicht kälter. Ist sie wärmer, sterben die Hefepilze ab. Kältere Flüssigkeit rüttelt sie nicht wach. Etwa 30 Grad Wärmezufuhr braucht frische Hefe in der Flüssigkeit, bis sie aus dem Schlaf erwacht. Hefeteig musst du unbedingt auch so lang wie nötig gehen lassen, andernfalls reicht den Hefepilzen die Zeit nicht und der Teig bleibt flach.
Eine weitere Besonderheit von Hefeteig ist das Salz. Eine Prise davon findet sich in den meisten Hefe-Rezepten. Zu viel darf es allerdings nicht sein. Hefepilze mögen kein Salz und reagieren empfindlich darauf. Die Prise darf erst gegen Ende hinzugefügt werden, wenn alle anderen Zutaten sich im Teig befinden und er nur noch gehen muss.
Backpulver ist zwar keine echte Alternative zur manchmal schwierigen Hefe. Dennoch werden die meisten Kuchenrezepte heutzutage mit Weinstein-Backpulver als Triebmittel gebacken. Wenn ein Rezept auf Basis von Backpulver nicht aufgeht, liegt das meistens am Verhältnis des Pulvers zu den anderen Zutaten. Du kannst zwar kleine Variationen der Menge vornehmen, das macht dem Rezept nichts aus. Wenn es allerdings deutlich mehr wird, du aber die gleiche Menge Backpulver verwendest, dann geht der Plan schief.
Apropos Mengen variieren – mit Mehl ist besondere Vorsicht geboten. Ein Tütchen Backpulver reicht in der Regel für 500 Gramm Mehl. Wenn du dein Rezept variieren willst, musst du auch ausrechnen, was das für das Backpulver bedeutet. Bei Hefe würde mehr oder weniger Mehl die Konsistenz des Teiges verändern. Zu viel macht ihn trocken, zu wenig lässt ihn zu flüssig werden. Ein Zopf aus Hefeteig oder Brötchen würden in beiden Fällen schlecht aufgehen.
Beim Backen geben feuchte und fetthaltige Lebensmittel Geschmack, etwa
Sie können auch dafür sorgen, dass der Teig besser aufgeht – oder nicht. Wenn Menge und Fettanteil reduziert werden, tut das dem Teig meist nicht gut. Auch geschmacklich wird er dann nicht mehr so lecker, wie er mit dem Fettanteil im Rezept sein könnte.
Hefeteig und Teigrezepte auf Basis von Backpulver sind ein Fall für sich – Macarons wiederum ein anderer. Auch dieser Teig soll aufgehen, allerdings so, dass ein Füsschen und eine glatte Oberfläche entstehen. Geht er nicht auf, erkennt man das daran, dass sich das charakteristische Füsschen nicht bildet. Die Basis von Macaronteig ist der Eischaum. Er muss sehr fest und steif sein, ausserdem darf das Mandelmehl-Puderzucker-Gemisch nicht zu stark damit verrührt werden. Sonst fällt der Baiser zusammen und die Macarons kommen nicht so aus dem Ofen, wie du sie dir gewünscht hättest.
Ist das Backwerk flach aus dem Ofen gekommen, dann kannst du leider nichts mehr retten. Du könntest ihn höchstens weiter verarbeiten, indem du ihn beispielsweise zerbröselst, mit Frischkäse mischst und daraus Cake Pops formst. Lecker schmeckt er trotzdem und der Kuchenteig wäre nicht verschwendet. Retten kannst du einen Teig, der noch nicht im Ofen war:
Beim Kauf von Mehl ist es gar nicht so einfach, den Überblick zu behalten. Es gibt verschiedene Getreidesorten, Typenzahlen, Nummern und Mehlarten, die sich durch ihren Ausmahlungsgrad unterscheiden. Dabei macht es einen Unterschied, welche Mehlsorte verwendet wird, nicht nur für den Geschmack, sondern auch für das Gelingen der Speisen beim Backen und Kochen.
Kaum ein anderes Lebensmittel wird so häufig weggeworfen wie Brot. Tagtäglich landen in der Schweiz mehrere hundert Tonnen Backwaren auf dem Müll. Das muss aber nicht sein. Auch wenn das Brot bereits alt und trocken ist, kannst du es im Sinne der Nachhaltigkeit dennoch weiter verwerten und musst es nicht gleich wegwerfen. In unserem Ratgeber erfährst du, warum es sich lohnt, altes Brot zu verwerten und was du alles damit machen kannst. Wir geben dir zudem wertvolle Tipps und Infos für die schmackhafte Weiterverarbeitung und -verwertung der Brotreste.
Seit der Mensch Getreide anbaut, haben sich die Getreidesorten stark verändert. Der natürliche Rohstoff wurde gezüchtet, um immer bessere Backeigenschaften zu haben. Heute sehnen sich viele wieder nach einer gesunden, eher ursprünglichen Ernährung – eben direkt aus der Natur. Das Urdinkelbrot, ein saftiges, kräftiges Brot aus Vollkorn, hat in der Schweiz Tradition und passt doch perfekt in die moderne Ernährung. Wie entstand das Urdinkelbrot, wie gesund ist es, und welches Brot kann ich auch als Einsteiger selber backen? Wir schauen uns spannende Fragen rund um das kräftige Gebäck aus der Schweizer Bäckerei näher an.
Superfood, Pseudogetreide, Heilpflanze: Der Echte Buchweizen hat viele Eigenschaften und ist deshalb für die moderne Küche wie gemacht. Szene-Gastronomen versuchen sich an neuen Interpretationen traditioneller Gerichte, Allergiker nutzen das Mehl, Heilkundige setzen auf die förderliche Wirkung der Blätter und Samen. Was hat es mit dem echten Buchweizen auf sich? Woher kommt er, was kann ich damit kochen und backen, und welches Rezept gelingt auch dem Anfänger? Wir schauen uns das Knöterichgewächs aus den Höhen Tibets einmal näher an.
Das Besondere am Roggensauerteigbrot lässt sich schon am Namen ablesen: der Sauerteig. Im Gegensatz zu einfacher Hefe besteht dieser natürliche Backhelfer aus mehreren Zutaten und bringt einen ganz besonderen Geschmack ins Brot hinein. Das Anstellgut kannst du ganz einfach selbst herstellen und es zu weiteren Sauerteigen für deine Brote verwenden. Am Ende bekommst du mit dieser Methode ein leckeres Brot mit köstlicher Kruste, das erstaunlicherweise für viele Menschen deutlich bekömmlicher ist als „schnelles“ Brot, das nur mit Hefe oder anderen Zutaten hergestellt wird.
Für den lecker-süssen Genuss benötigst du nicht viel: Eischnee und Zucker sind ausreichend, um Meringue beziehungsweise Baiser selber zu machen. Die knusprig-zarte Spezialität, deren Tradition bereits auf das 15. Jahrhundert zurückgeht, kann Torten, Kekse und Desserts toppen, sie schmeckt aber auch einfach pur oder gefüllt mit süssen Leckereien. In unserem Ratgeber erhältst du das klassische Rezept mit einer übersichtlichen Schritt-für-Schritt-Anleitung sowie hilfreiche Tipps, um Meringue selber zu machen.