Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Die Mehlsorten werden unterschieden in
Abhängig ist die Bezeichnung immer vom Ausmahlungsgrad. Glattes Mehl ist mit einem sehr niedrigen Ausmahlungsgrad verarbeitet, daher weich und staubig. Es hat eine hohe Bindekraft und ist optimal für geschmeidige und feinporige Teigsorten oder zum Binden von Saucen und Suppen. Griffiges Mehl nimmt Flüssigkeit langsamer auf und eignet sich für Teige, die erst quellen müssen und dann noch einmal mit Mehl bestäubt werden. Die Mehlsorte ist etwas gröber vermahlen, was sich bereits beim losen Mehl zeigt. Du kannst mit griffigem Mehl feste und elastische Teige zubereiten, darunter Nudel- oder Mürbeteig. Einen noch etwas gröberen Ausmahlungsgrad hat doppelgriffiges Mehl, das du für ähnliche Zubereitungsarten verwendest. Teige werden hervorragend gebunden. Die universale Mehlsorte ist für alles verwendbar und weist ein Mischverhältnis von eins zu ein an glattem und griffigem Mehl auf.
Griffiges Mehl ist eine Mehlsorte, die sich von den anderen durch den Ausmahlungsgrad unterscheidet und damit auch eine andere Verwendung ermöglicht. Der Begriff bezeichnet den Dunst und den groben Mahlgrad. Du kannst die groben Mehlpartikel bei griffigem Mehl entsprechend nicht nur sehen, sondern auch mit den Fingern spüren. Die Mehlkörner nehmen Flüssigkeit langsamer auf. Daher klumpt griffiges Mehl nicht so leicht und eignet sich etwas besser für
Es hat einen höheren Ausmahlungsgrad als glattes Mehl und ist für das Bemehlen von Kuchenformen und Backblechen optimal.
Die Bezeichnung für glattes oder griffiges Mehl gibt Auskunft über den eigentlichen Körnungsgrad des Mehls. Glattes Mehl ist fein gekörnt, griffiges gröber vermahlen. Wenn du Rezepte für das Backen von Brot, Kuchen oder anderen Backwaren liest, ist mit Weizenmehl immer glattes Mehl gemeint. Durch dieses werden Teige feinporig, da das Mehl schneller Flüssigkeit aufnimmt. Griffiges Mehl benötigt für die Bindung von Wasser und flüssigen Zutaten mehr Zeit, wodurch ein elastisch fester und stabiler Teig entsteht. Die eine oder andere Mehlsorte ist entsprechend nicht besser oder schlechter, sondern du kannst sie für verschiedene Zubereitungsformen beim Backen verwenden. Für ein selbstgebackenes Brot sind glatte oder universelle Mehle etwas besser. Gerne werden für Brot auch mehrere Mehlsorten gemischt, wenn du Mischbrot mit Vollkorn oder Dinkel haben möchtest, da die Backfähigkeit etwas schlechter ausfällt und ausgeglichen werden muss. Bei griffigem Mehl handelt es sich immer um normales Weizenmehl, das jedoch eine gröbere Körnung im Mehlkörper aufweist.
Die Helligkeit und der Ausmahlungsgrad der verschiedenen Mehle sind Mehltypen zugeordnet, damit sich diese unterscheiden lassen. Die Mehltypen gibt es für Weizenmehl und Roggenmehl, wobei Weizenmehl in die Typen 405, 550 und 1050 eingeteilt ist. Je höher der Mehltyp, desto höher ist der Anteil an Keim, Schrot und Schalen und damit auch der Anteil von Ballaststoffen und Vitaminen. Bei dunklen Mehlen wie Dinkel oder Vollkorn wiederum werden auch die Randschichten des Korns mit vermahlen. In diesen sind die wertvollen Nährstoffe enthalten. Mit dem Aussortieren der Schalen wird das Mehl automatisch heller, verliert aber auch an Mineralstoffgehalt, Vitaminen und Ballaststoffen und hat andere Eigenschaften beim Backen.
Abhängig ist das Gelingen von Süss- und Backwaren von der Mehlsorte, der Typzahl und dem Ausmahlungsgrad. Der Teig für Kekse und Kuchen muss nicht lange quellen und gelingt am besten mit glattem Weizenmehl Typ 405, da dieser hervorragende Klebeeigenschaften aufweist. Für einen Teig, der länger quillt und auch Zeit benötigt, um aufzugehen, empfiehlt sich das Mehl Typ 550 als Weizenmehl oder Dinkel. Die Flüssigkeit wird langsamer gebunden, der Teig kann besser arbeiten.
Der Mineralstoffanteil im Mehl hängt vom Ascheanteil ab, der entsteht, wenn das Mehl gemahlen wird. Das Verhältnis ist hier gleich, sodass beim Verbrennen von Mehl der Anteil Asche dem des Mineralstoffanteils entspricht. Der Mehltyp lässt sich dann durch den Ausmahlungsgrad festlegen. Je höher er ausfällt, desto mehr Korn- und Schalenanteile sind enthalten. Daher ist Roggen- und Dinkelmehl besonders gesund, weil hier Schalen und Korn mit verarbeitet sind, die alle wichtigen Mineralien, Ballaststoffe und Vitamine enthalten. Gleichzeitig lassen sich diese aber auch schwerer als Teig backen, da das Mehl andere Eigenschaften hat als glattes oder griffiges Weizenmehl. Alle Mehltypen mit niedriger Typenzahl sind weich und glatt.
Weizendunst Mehl hat die Eigenschaft, sehr viel Wasser aufnehmen zu können. Daher eignet es sich hervorragend für
Es handelt sich hier um ein doppelgriffiges Mehl. Instant Mehl wiederum wird noch einmal anders gemahlen und ist wesentlich feiner als glattes Mehl. Du kannst es für das Andicken von Saucen und für Mehlschwitzen verwenden, da es nicht klumpt. Sehr gut eignet sich Instant Mehl auch für die Herstellung von Pfannkuchen oder Plätzchen.
Sie gilt als „Königin“ unter den Desserts und ist ein köstlich-süsser Genuss. Die Mousse au Chocolat ist die französische Variante eines Schokoladenpuddings und wird in der Schweiz auch als Schoggimousse bezeichnet. Traditionell werden in der Schoggimousse frische Eier roh verarbeitet. Wer darauf lieber verzichten will oder keine Eier vorrätig hat, kann die Mousse au Chocolat auch ohne Eier herstellen. In unserem Ratgeber erhältst du gelingsichere Rezepte inklusive wertvoller Tipps und Tricks, wie du aus wenigen Zutaten schnell und einfach eine leckere Schokoladenmousse zubereitest – und was du dabei beachten solltest.
Zarte Mürbeteige sind wahre Universaltalente. Dabei lassen sich die Teige für das Backen von allerhand Leckereien verwenden. Neben süssen Köstlichkeiten wie Obstkuchen, Nussecken oder Plätzchen eignet sich der Knetteig auch perfekt für eine herzhafte Tarte oder Quiche. Das Geheimnis des vielseitigen Mürbeteigs ist sein relativ hoher Fettgehalt. Dieser ist gleichzeitig dafür verantwortlich, dass es bei der Herstellung und Verarbeitung des Teigs einiges zu beachten gibt. Doch wie stellt man einen Knetteig her und mit welchen Tipps und Tricks gelingt der Mürbeteig wirklich immer?
Hinter einem so simplen Namen wie Graubrot verbirgt sich ein wahres Meisterstück der bodenständigen Bäckereikunst. Mit seiner lockeren Krume, dem mild-würzigen Geschmack und der leckeren Kruste ist das Mischbrot aus Weizen- und Roggenmehl eines der beliebtesten Brote überhaupt. Wie du den aromatischen Klassiker mit und ohne Sauerteig backen kannst und was ein Brot überhaupt zum Graubrot macht, erfährst du in diesem Artikel. Doch vorab wollen wir einmal klären, woher der Name stammt und was der Unterschied zwischen einem Vollkornbrot und einem Roggenmischbrot ist.
Ein Sauerteigbrot braucht drei Dinge: Wasser, Mehl und viel Geduld. Selbst für erfahrene Bäcker ist ein Roggensauerteig – oder die Zubereitung von Sauerteig aus anderen Getreidesorten – immer wieder aufs Neue eine Herausforderung. Doch mit etwas Übung und Gefühl gelingt der Sauerteig auch zu Hause. Schritt eins zum leckeren Brot ist der Ansatz: das sogenannte Anstellgut. Wie das hergestellt wird, wofür es gebraucht wird und Tipps zu Aufbewahrung und Pflege findest du hier.
Wer liebt ihn nicht, den wunderschön anzuschauenden, süss duftenden Zopf, der zu Feiertagen oder beim Sonntagsfrühstück für Furore sorgt? Vielen gilt er als grosse Kunst des Backens. Der Respekt vor der Zubereitung des Hefezopfs ist berechtigt. Doch das Hantieren mit Mehl und Butter ist kein Hexenwerk. Die Arbeitsschritte sind leicht zu lernen, schon die Vorbereitung macht Spass. Du kannst das Hefegebäck sogar zusammen mit Freunden oder deinen Kindern backen. Vor dem Osterfest oder zu Weihnachten ist das ein besonderes Highlight, an dem sich alle gerne beteiligen. Welche Zutaten du brauchst und wie dir ein lockerer Zopf gelingt, erfährst du hier.
Der lockere Biskuitboden einer Sahnetorte, Weihnachtsplätzchen, Waffeln, Rührkuchen und Brot: Das alles entsteht traditionell aus Weizenmehl. Dabei ist das helle, feine Weissmehl eine der am häufigsten verwendeten Zutaten in der Ernährung. Aber noch mehr Geschmack und ein nussiges Aroma erhalten deine Kreationen und Teigwaren, wenn du Kamutmehl aus Khorasan-Weizen verwendest. Khorasan ist eine alte Getreidesorte, die ihren Ursprung in Ägypten haben soll. Lange Zeit war Khorasan in der Ernährung vergessen, bis das Getreide im letzten Jahrhundert in den USA als Lebensmittel wiederentdeckt wurde. Seitdem erfreut sich die Getreidesorte einer wachsenden Beliebtheit in der Ernährung.