Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Hefe ist ein natürliches Backtriebmittel aus Hefepilzen, das durch Gärprozesse in Verbindung mit Flüssigkeit und Mehl dazu beiträgt, dass ein Brot- oder ein Hefezopf aufgeht und nach dem Backen weich, fluffig – und natürlich schmackhaft wird. Hefe als Backtriebmittel kannst du daher nicht einfach weglassen, allerdings ist es möglich, die Hefe zu ersetzen. Ein Hefeersatz ist nicht nur dann sinnvoll, wenn du keine Hefe vorrätig hast, sondern zum Beispiel auch bei einer Nahrungsunverträglichkeit gegen Hefe.
Wenn du keine Hefe vorrätig hast oder diese nicht verwenden willst, kannst du sie abhängig vom Rezept mit folgenden Backtriebmitteln ersetzen:
Hinweis: Wenn du auf keins dieser Produkte zurückgreifen möchtest, kannst du auch einen komplett anderen Teig ohne Hefe zubereiten, zum Beispiel einen Quark-Ölteig oder einen Rührteig für Kuchen.
Ein klassischer und einfacher Ersatz für Hefe ist das Backpulver. Dafür sprechen mehrere Argumente: Backpulver ist in den meisten Haushalten vorrätig, du kannst es ohne Vorbereitung verwenden und es weist eine ähnliche Triebkraft wie Hefe auf. Ein Päckchen Hefe entspricht dabei einem halben Würfel Trockenhefe, das für 500 Gramm Mehl reicht. Im Unterschied zu Hefe entfaltet das Backpulver erst im Backofen bei Hitze seine Wirkung und lässt den Teig aufgehen. Ein Teig mit Backpulver benötigt deshalb keine Ruhezeit und ist schneller zubereitet. Backpulver ist ein guter Hefeersatz für helle Weizenbrote, Brötchen und Baguettes. Alternativ zum Backpulver eignet sich auch Weinsteinbackpulver, das im Gegensatz zu Backpulver phosphatfrei ist. Damit Weinsteinbackpulver den Teig aufgehen lässt, benötigst du für 500 Gramm Mehl 18 Gramm des weissen Pulvers.
Natron ist ein traditionelles und vielseitig einsetzbares Hausmittel, das eine ähnliche Wirkung wie Backpulver erzielen kann und ebenfalls eine gute Alternative für die Hefe beim Backen ist. Damit der Teig mit Natron aufgeht, benötigt das Natron neben der Flüssigkeit zudem Säure. Ideal ist es, wenn in dem Rezept zum Beispiel Zutaten enthalten sind, wie
Ist das nicht der Fall, fügst du eine kleine Menge von einer dieser Zutaten hinzu. Für die Zubereitung eines Gebäcks mit 500 Gramm Mehl benötigst du fünf Gramm Natron.
Ein natürlicher Ersatz für Hefe ist Sauerteig, der traditionell für die Herstellung von Broten verwendet wird und für einen besonders aromatischen Geschmack sorgt. Einen Sauerteig-Ansatz erhältst du entweder beim Bäcker oder du stellst ihn mit etwas Geduld und Ruhe aber auch selbst mit Wasser und Roggenmehl selbst her. Selbst hergestellter Sauerteig ist aber keine Lösung auf die Schnelle, da das Anstellgut mehrere Tage für die Fermentierung benötigt. Unser Tipp: Als Alternative für die Hefe kommt auch Backferment infrage. Hierbei handelt es sich um eine Art milden Sauerteig, den du fertig als trockenes Pulver in einem Päckchen ähnlich wie Backpulver kaufen kannst.
Wenn es unbedingt Hefe sein muss, kannst du diese als weitere Alternative auch selbst herstellen. Hierfür benötigst du folgende Zutaten (diese entsprechen einem Würfel frischer Hefe):
Fülle alle Zutaten in ein sauberes, abgekochtes und wiederverschliessbares Glas und schüttele die Mischung bei verschlossenem Deckel so lange, bis sich alles gut vermischt hat. Lasse die Hefemischung über Nacht bei Zimmertemperatur ruhen. Vor der Verwendung schüttelst du deinen eigenen Hefeansatz erneut.
Hast du kein Hefeweizen vorrätig, ist es zudem möglich, ein Hefewasser als Hefeersatz zum Backen herzustellen. Hierfür benötigst du allerdings etwas Zeit. Das Hefewasser enthält folgende Zutaten:
Fülle alle Zutaten ebenfalls in ein Glas und schüttele sie gut durch. Lagere das Hefewasser verschossen für mindestens eine Woche an einem warmen Ort (nicht im Kühlschrank). Zweimal täglich solltest du das Hefewasser dabei aufschütteln.
Jeder, der schon mal ein Rührei zubereitet hat, der kennt die Bedeutung des Begriffs verquirlen. Wenn du Eier oder andere flüssige Zutaten verrührst beziehungsweise aufschlägst, dann verquirlst du sie. Auch bei Rührteigen ist häufig die Rede von verquirlen. In unserem Ratgeber erklären wir dir, wann und warum das Quirlen sinnvoll ist, welche Produkte verquirlt werden können und welche Geräte du dafür benutzen kannst. Darüber hinaus findest du auf dieser Seite noch ein Grundrezept für die Zubereitung eines Rührteigs, bei dem es auf das richtige Verquirlen ankommt.
Eine dunkle Krume, innen schön saftig, ein nussig-kräftiger Geschmack: Schweizer Traditionsrezepte für Brote mit Ruchmehl sind in allen Kantonen die Dauerbrenner in den Bäckereien. Der Geschmack ist nicht der einzige Unterschied, der das Ruchmehl von Weissmehl und anderen Mehlsorten unterscheidet. Was genau zeichnet den beliebten Mehltyp gegenüber den anderen aus, die in der Bäckerei angeboten werden? Welche Rezepte gibt es für Brote aus Ruchmehl, und wie gesund ist es im Vergleich zu Vollkornmehl? Wir schauen uns das Traditionsprodukt aus der Schweiz einmal genauer an.
Philadelphia-Torte und Kalter Hund gehören zu den klassischen Kuchen, die nicht gebacken werden. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl an Rezepten für Kühlschrankkuchen, die du schnell und einfach zubereitest und die auch ohne Backofenhitze richtig lecker schmecken. In unserem Ratgeber erfährst du, was einen Kuchen ohne Backen auszeichnet und welche Zutaten du dafür verwendet kannst. Ausserdem haben wir noch einen Rezeptvorschlag für einen Schokoladenkuchen ohne Backen.
Egal ob Brot oder Pizza, egal ob süss oder herzhaft: Hefe ist einer der wichtigsten Bestandteile vieler Teige. Erst durch ihren Einsatz wird der Teig luftig locker. Seit Jahren wird über die Vor- und Nachteile von Trockenhefe und frischer Hefe diskutiert, bisher ohne Konsens. Auf der anderen Seite ist in den letzten Jahren die vegane Lebensweise zunehmend populär geworden. Insbesondere bei Veganern, die gerade erst mit dieser Ernährungsweise begonnen haben, kommt häufig die Frage auf, welche Lebensmittel eigentlich vegan sind. Dies betrifft auch die Hefe. Daher klären wir im folgenden Artikel auf, ob Hefe wirklich vegan ist.
Mehl ist nicht gleich Mehl, und selbst beim Weizenmehl gibt es verschiedene Typenbezeichnungen, die auf die Farbe, den Mineralstoffgehalt und die Backeigenschaft verweisen. Das Backen von Broten oder Gebäck gelingt mit bestimmten Mehltypen besser. Das günstigste Mehl ist Auszugsmehl, das keine Schalen oder Keim enthält. Höherwertiges Mehl mit Mehl Typ 550 ist gesünder und lässt sich auch länger lagern.
Eine Torte selber zu machen, gehört zu der Königsdisziplin des Backens. Eine Torte wird nicht mal eben zwischendurch gebacken, sondern die Herstellung erfordert Zeit, Geduld und etwas Geschick. Vor allem für Backanfänger kann es eine grosse Herausforderung sein, Torten selber zu machen. Damit deine Torte gelingt, erhältst du in unserem Ratgeber wichtige und hilfreiche Tipps und Tricks, die dir bei den grössten Hürden der Tortenherstellung helfen und die dir Arbeit erleichtern.