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Verquirlen: Bedeutung, Technik und Tricks

Verquirlen: Bedeutung, Technik und Tricks

Jeder, der schon mal ein Rührei zubereitet hat, der kennt die Bedeutung des Begriffs verquirlen. Wenn du Eier oder andere flüssige Zutaten verrührst beziehungsweise aufschlägst, dann verquirlst du sie. Auch bei Rührteigen ist häufig die Rede von verquirlen. In unserem Ratgeber erklären wir dir, wann und warum das Quirlen sinnvoll ist, welche Produkte verquirlt werden können und welche Geräte du dafür benutzen kannst. Darüber hinaus findest du auf dieser Seite noch ein Grundrezept für die Zubereitung eines Rührteigs, bei dem es auf das richtige Verquirlen ankommt.

Welche Bedeutung hat der Begriff verquirlen und warum lohnt es sich?

Das Verb verquirlen beschreibt den Vorgang, Zutaten eines Backrezepts gründlich zu verrühren und miteinander zu vermengen, sodass sie sich miteinander verbinden. Mit der Technik des Verquirlens erreichst du, dass ein homogener glatter Teig ohne die Bildung von Klümpchen entsteht. Haben sich alle Zutaten verbunden, gehen sie beim Backen besser und gleichmässiger auf. Dies hat sowohl im Hinblick auf die Optik als auch den Geschmack der Speise, zum Beispiel eines Kuchen, einen positiven Einfluss. Zusätzlich schlägst du durch das Quirlen Luftblasen in den Teig, was dazu führt, dass der Kuchen locker und fluffig wird.

Welche Zutaten werden beim Backen häufig verquirlt?

Ist in Rezepten von Verquirlen die Rede, spielen in der Regel Eier und Eiweiss eine Rolle. Entweder werden die Eier separat oder auch mit weiteren Zutaten verquirlt, zum Beispiel mit Zucker, Butter und Mehl. Grundsätzlich können immer nur Flüssigkeiten untereinander oder in Verbindungen mit trockenen Zutaten verquirlt werden. Verquirlt werden vorzugsweise flüssige Produkte in Rührteigen. Sind die sehr dünnflüssig, kann es auch mal spritzen. Es empfiehlt sich daher, eine hohe Schüssel zu verwenden.

Mit welchen Geräten, wie etwa einem Schneebesen, kann ich Zutaten verquirlen?

Um Flüssigkeiten zu verquirlen, kannst du folgende Quirlgeräte verwenden:

  • Gabel
  • Schneebesen
  • Handmixer
  • Küchenmaschine

Während es beim Rührei oder Omelette ausreichend ist, die Eier mit einer Gabel oder einem Schneebesen zu verquirlen, solltest du bei einem Rührteig mit mehreren Zutaten dagegen lieber auf einen Handmixer oder eine Küchenmaschine zurückgreifen. Das gilt auch dann, wenn eine oder mehrere Zutaten trocken sind. Die festen Rührbewegungen, die du mit der Gabel oder dem Schneebesen von Hand ausführen musst, wird dir bei der Nutzung eines Mixers mit den beiden Quirlstäben oder einer Küchenmaschine abgenommen. Unser Tipp: Kleinere Zutatenmengen kannst du als schnelle Alternative auch einfach in ein verschliessbares Gefäss füllen, dieses gut verschliessen und alles gut durchschütteln. Damit erzielst du denselben Effekt wie beim Verquirlen.

Warum sollte ich bei Eiweiss von einem Verquirlen absehen?

Nicht immer ist es empfehlenswert, die flüssigen Zutaten beim Backen zu verquirlen. Hast du beispielsweise Eiweiss zu Eischnee oder flüssige Sahne steif geschlagen, solltest du diese nicht mit weiteren Zutaten verquirlen, da du dadurch die gewünschte schaumige und cremige Konsistenz direkt wieder zerstören würdest. Hier gilt: Eischnee und geschlagene Sahne hebst du immer nur vorsichtig unter einen Teig beziehungsweise unter die anderen Zutaten.

Salz und Pfeffer, Milch und Mineralwasser: Wofür und womit werden Eier verquirlt?

Meist sind es Eier, die in Rezepten verquirlt werden. Hierbei ist es wichtig, dass sich die beiden getrennten Bestandteile Eigelb und Eiweiss miteinander verbinden. Verquirlst du die beiden Eikomponenten kräftig, entsteht eine hellorange-farbige und leicht schaumige Flüssigkeit. Gewürzt mit etwas Salz und Pfeffer sowie einem Schuss Mineralwasser, kannst du daraus Rühreier oder ein Omelette herstellen. Fügst du weitere Zutaten, zum Beispiel Milch oder Sahne, hinzu und verquirlst diese ebenfalls, erhältst du eine lockere Sosse als Grundlage für schmackhafte Aufläufe und Gratins.

Welche Zutaten benötige ich für einen Rührteig, bei dem die Zutaten verquirlt werden?

Für das Grundrezepts eines Rührteigs benötigst du folgende Zutaten:

  • 250 Gramm Butter
  • 250 Gramm Zucker
  • 4 Eier
  • 500 Gramm Mehl
  • 250 Milliliter Milch
  • ein Päckchen Backpulver

Wie bereite ich einen Rührteig zu, bei dem das Verquirlen eine Rolle spielt?

Aus den genannten Zutaten für einen Rührteig bereitest du wie folgt einen Kuchen zu, den du nach Belieben mit weiteren geschmacksgebenden Zutaten, wie Schokolade, Zitrone, Marzipan oder Nüssen, verfeinern kannst:

  1. Schlage zunächst die weiche Butter mit dem Zucker zu einer schaumigen Masse, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
  2. Damit sich die Eier mit dieser Masse gut verbinden, verquirlst du sie in einer separaten Schüssel und fügst erst dann den Eischaum zu der Butter-Zucker-Masse. Mixe solange, bis sich alle Zutaten verbunden haben.
  3. Mische das Backpulver unter das Mehl und gib dann abwechselnd Mehl und Milch in den Teig. Um zu verhindern, dass der Teig zäh wird, solltest du hierbei nicht so lange rühren.
  4. Der Rührteig wird dann in eine gefettete und gemehlte Kuchenform gefüllt und im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad Ober- und Unterhitze für etwa eine Stunde gebacken.

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