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Käsekuchen selber machen: Gelingsichere Tipps und Infos für den beliebten Kuchenklassiker

Käsekuchen selber machen: Gelingsichere Tipps und Infos für den beliebten Kuchenklassiker

Er gehört zu einem der beliebtesten Kuchen in der Schweiz und ist ein wahrer Klassiker unter den Süssspeisen. Serviert mit Sahne zur Kaffeetafel schmeckt ein Käsekuchen Klein und Gross. In unserem Ratgeber erklären wir dir Schritt für Schritt, wie du den traditionellen cremig-lockeren und zugleich festen Käsekuchen ganz einfach selber machen kannst. Du erhältst zudem praktische Tipps für die Zubereitung und für das Backen, damit die klassische Kuchenspezialität garantiert gelingt.

1. Mehr, Salz, Butter, Zucker: Diese Zutaten werden für den Boden benötigt

Für den klassischen Käsekuchen musst du zunächst einen Kuchenboden aus Mürbeteig herstellen. Dafür benötigst du folgende Zutaten:

  • 300 Gramm Weizenmehl
  • 150 Gramm Butter, kalt
  • 75 Gramm Puderzucker
  • 1 Eigelb
  • 2 Esslöffel Wasser, kalt
  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt
  • 1 Prise Salz
  • eine Springform im Durchmesser von 26 Zentimeter

2. Die Auswahl der Mehlsorte

Üblicherweise wird der traditionelle Käsekuchen mit hellem Weizenmehl (Typ 405) hergestellt. Alternativ kannst du als Mehlsorten aber auch Dinkel- oder Vollkornmehl verwenden. Zusätzlich zu der Abwandlung durch die Mehlsorten ist es auch möglich, den Zucker ganz wegzulassen und stattdessen Honig oder Agavendicksaft zu verwenden. Ein Hinweis: Wer eine Glutenunverträglichkeit hat, für den gibt es auch Käsekuchenrezepte, die ganz ohne Mehl auskommen. Meist wird hierbei komplett auf den Boden verzichtet.

3. Bereite den Mürbeteig für den selbstgemachten Käsekuchen zu

Den Mürbeteig für den Käsekuchen machst du schnell und einfach wie folgt selber:

  1. Alle Zutaten in eine Rührschüsssel oder die Küchenmaschine geben und darin zu einem glatten Teig verkneten.
  2. Den Mürbeteig dann auf der bemehlten Arbeitsfläche der Küche ausrollen.
  3. Lege den Boden der Springform mit Backpapier aus, gib den Teig hinein und kleide die Form damit aus. Der Rand sollte dabei komplett bis nach oben gezogen werden.
  4. Der Teig wird dann mehrmals mit einer Gabel eingestochen.
  5. Stelle den Teig zum Auskühlen in den Kühlschrank.

4. Zutaten für die Käsemasse zusammenstellen

Um einen gehaltvollen, kompakten und gleichzeitig cremig-lockeren Käsekuchen selber zu machen, kommt es vor allem auf die Zutaten der Käsemasse an. Hier die Zutatenliste:

  • 500 Gramm Quark, Magerstufe
  • 500 Gramm Quark, 20 Prozent Fett
  • 250 Gramm Butter
  • 250 Gramm Zucker
  • 6 Eier
  • 100 Gramm Mehl
  • 15 Gramm Speisestärke
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt
  • 1 Bio-Zitrone
  • etwas Salz

Ein Hinweis: Wer mag, kann den Käsekuchen mit Rosinen verfeinern. Diese weichst du am besten zuvor in etwas Rum ein.

5. Die Zubereitung: So gelingt die Herstellung der Käsemischung

Solange der Teig ruht, kannst du die Käsemischung für deinen Käsekuchen herstellen. Gehe dabei wie folgt vor:

  1. Zerlasse die Butter und lasse sie dann etwas abkühlen.
  2. Trenne die Eier und schlage den Eischnee mit einer Prise Salz mit dem Mixer oder einer Gabel zu festem Eischnee auf.
  3. Die Eigelbe verrührst du mit der weichen Butter in einer separaten Schüssel.
  4. Zu der Masse werden dann Zucker, der Abrieb der Vanilleschote sowie der Zitronensaft und die -schale hinzufügt. Verrühre den Teig gut.
  5. Anschliessend mischst du das gesiebte Mehl, die Speisestärke sowie das Backpulver unter.
  6. Danach wird der Quark unter den Teig solange gerührt, bis eine homogene Masse entsteht.
  7. Zuletzt hebst du vorsichtig den Eischnee unter.
  8. Bei Bedarf kannst du zudem noch Rosinen einrühren.
  9. Hole den Mürbeteig aus dem Kühlschrank und verteile den Inhalt gleichmässig darauf.

Unser Tipp: Klopfe mit der gefüllten Backform ein paar Mal kräftig auf die Arbeitsfläche. Mögliche Luftblasen steigen so direkt nach oben.

6. So wird der Käsekuchen gebacken

Damit der Käsekuchen gut gelingt, solltest du auch beim Backen einiges beachten. Die Anleitung:

  • Heize den Backofen auf 160 Grad Ober- und Unterhitze beziehungsweise auf 140 Grad Umluft vor.
  • Stelle den Kuchen auf die mittlere Schiene des Backofens und backe ihn dort 60 bis 70 Minuten.
  • Nach etwa 20 Minuten Backzeit solltest du den Käsekuchen mit einem scharfen Messer am Übergang zwischen Teigrand und Käsemischung rundherum knapp einen Zentimeter tief einschneiden. So verhinderst du das Einreissen der Oberfläche.
  • Nach der Backzeit nimmst du den Käsekuchen aus dem Ofen.

Hinweis: Lasse dich nicht davon irritieren, dass der Kuchen während des Backens stark hochgehen wird. Sobald der etwas auskühlt, sinkt er wieder ab.

7. Guten Appetit: Den Kuchen servieren

Während viele andere Kuchen gerne noch ofenwarm serviert werden, ist das beim Käsekuchen anders. Dieser sollte zunächst vollständig auskühlen. Es bietet sich sogar an, ihn am Vortag herzustellen. Im besten Fall stellst du den Kuchen vor dem Servieren noch einmal für circa zwei Stunden kurz in den Kühlschrank, so lässt er sich gut schneiden. Für ein optimales Ergebnis schneidest du die Gebäckstücke mit einem scharfen, angefeuchteten Messer. Wer mag, kann zusätzlich noch etwas Schlagsahne mit Vanillezucker steif schlagen und diese zum Käsekuchen servieren. Traditionell gibt es zum Käsekuchen zudem Kaffee oder Tee.

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