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Kleingebäck: Mit diesen Tricks einfach hergestellt

Kleingebäck: Mit diesen Tricks einfach hergestellt

Backen macht nicht nur im Winter Spass und bringt immer wieder leckeres Kleingebäck für den Brunch, das Znüni oder auch als Zvieri auf den Teller. Doch damit dieses auch wie gewünscht gelingt, musst du jeweils einige bestimmte Punkte beachten. Unten folgen einige praktische Tipps, die beim beim Backen von Croissants, Semmeln und Schweizer Spezialitäten sehr hilfreich sein können. So kannst du deine Liebsten das ganze Jahr über mit leckerem Kleingebäck versorgen.

Warum sollten die Zutaten beim Backen von Brötchen immer die gleiche Temperatur haben?

Ausser, wenn es im Rezept anders angegeben ist, sollten die Zutaten immer die gleiche Temperatur haben. Hierfür nimmst du alle gekühlten Lebensmittel 60 Minuten vor dem Zubereiten aus deinem Kühlschrank, zum Beispiel

  • Butter
  • Milch
  • Eier

Dadurch nehmen die Zimmertemperatur an und haben die gleiche Temperatur wie alle anderen Lebensmittel (zum Beispiel Trockenhefe, Mehl oder Zucker) und lassen sich so optimal miteinander vermengen.

Welche Mehltypen eignen sich für Brot und Brötchen?

Es gibt unterschiedliche Arten von Mehl. Dadurch kannst du einen Einfluss darauf nehmen, wie beziehungsweise kräftig dein Feingebäck wird. Grundsätzlich gilt: Umso mehr Mineral- und Ballaststoffe enthalten sind, desto fester wird das Backgut und desto höher ist die Zahl auf der Verpackung. Type 405 ist zum Beispiel sehr hell und eignet sich für feines Kleingebäck, Type 550 ist hingegen etwas dunkler und wird in erster Linie für herzhafte und kräftige Backwaren verwendet. In beiden Fällen macht es Sinn, das Mehl zu Beginn durch ein Sieb in die Rührschüssel zu geben. Dadurch werden kleine Klümpchen aufgelöst.

Wieso ist das Zubereiten mit Hefe so schwierig?

Viele Hobbybäcker trauen sich die Zubereitung mit Hefe nicht zu. Denn hierbei reicht bereits ein kleiner Fehler aus und der Kuchen ist nicht mehr geniessbar. Dabei ist es gar nicht so schwer, Hefe zu verarbeiten.

  1. Zunächst gibst du drei Gramm Mehl in eine Rührschüssel und drückst ungefähr in der Mitte eine kleine Vertiefung.
  2. Dann bröckelst du die Hefe in Letztere und verrührst sie mit etwas Milch oder Wasser, bis daraus ein Teig entsteht.
  3. Darüber gibst du erneut einige Gramm Mehl und deckst die Schüssel mit einem Küchentuch an.
  4. Den fertigen Teig lässt du an einem zugfreien Ort eine Viertelstunde ziehen.

Anschliessend gehst du vor, wie in deinem Rezept beschrieben. Hefeteig ist nur komplizierter, weil er immer warm gehalten und regelmässig geknetet werden muss.

Warum ist eine konstante Temperatur im Ofen so wichtig?

Beim Zubereiten von Kleingebäck kann nicht nur ausserhalb des Ofens, sondern auch in diesem einiges schiefgehen. So muss die Temperatur immer exakt eingestellt werden, um das gewünschte Ergebnis zu erreichen. Genauso wichtig ist, das noch nicht fertige Kleingebäck während der Herstellung immer Mal wieder zu kontrollieren. Eventuell musst du die Temperatur nach oben oder nach unten anpassen. So lassen sich angebrannte Kekse oder auch ungleichmässig zubereitete Küchlein vermeiden.

Warum muss ein Hefeteig immer wieder ruhen?

Nur wenn das Kleingebäck aus Hefeteig oder auch einem anderen Teig ruht, nimmt es die gewünschte Konsistenz an. Auch wenn es noch so verlockend ist, direkt zu naschen, wartest du damit am besten noch. Denn wenn du das Kleingebäck zu rasch aus den Ofen nimmst, könnte es durch die extremen Temperaturunterschied unter Umständen zusammenfallen. Um das zu verhindern, schaltest du den Ofen einige Minuten vorher ab. Dadurch sinkt die Temperatur immer weiter und das Kleingebäck kann ganz in Ruhe auskühlen.

Was macht die perfekte Brezel aus?

Die perfekte Brezel ist innen weich und hat aussen eine krosse Kruste. Um ein solches Kleingebäck herzustellen, kannst du zwei verschiedene Methoden anwenden:

  • „Kalter Ofen“: der Backofen wird nicht vorgeheizt
  • Zubereiten mit Hitze: der Ofen wird vorgeheizt

Beide Varianten sind sehr effektiv und können zur perfekten Brezel führen. Am besten probierst du beide Methoden aus und entscheidest dann selbst, welche dir mehr zusagt. Vergiss nicht das das Gebäck mit grobem Salz zu bestreuen, bevor du es in den Ofen gibst. Das gehört einfach dazu und sorgt für den einzigartigen Geschmack.

Warum sollte ich Brot selbst herstellen?

Zunächst einmal kannst du dabei einen Einfluss auf die verwendeten Lebensmittel und damit auch auf den Geschmack und die Nährstoffe nehmen. So verwendest du vielleicht nur 200 anstatt 250 Gramm Mehl oder probierst immer wieder neue Mehlsorten aus. Ein weiterer Grund für das Backen von eigenem Brot und eigenen Brötchen ist der einzigartige Geruch, der sich in der ganzen Wohnung verteilt. Du musst nicht das Haus verlassen, um frisches, gesundes und leckeres Brot herzustellen. Falls du Brötchen bevorzugst, solltest du diese immer auf einem Backblech zubereiten. Anschliessend dürfen sie noch einmal in einem Raum mit Zimmertemperatur knapp 60 Minuten aufgehen. Um dem Kleingebäck aus Vollkorn einen leicht rustikalen Touch zu verleihen, solltest du es noch vor dem Aufgehen mit Mehl bestreuen.

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