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Gesunde Ernährung, Allergien, vegan essen: Es gibt viele Gründe, warum du nach einem Kuchenrezept ohne Ei suchen könntest. Manche Menschen haben eine Allergie gegen Hühnereiweiss und Veganer verwenden grundsätzlich keine Produkte, die von Tieren stammen. Für sie fallen also auch Butter und Milch aus. Im Rahmen einer gesunden Ernährung setzen viele wiederum auf trendige Rohkost-Torten: Auch hier wird besser aufs Ei verzichtet, denn rohe Eier zu verzehren ist nicht ganz ungefährlich. Auf den Kuchen an sich muss heute kaum jemand verzichten, denn es gibt jede Menge Rezepte. Nicht nur ohne Ei, auch ohne Butter und Milch, ja sogar ohne Weizenmehl lässt sich fast jede Leckerei mit alternativen Zutaten umsetzen. Warum sind Eier überhaupt im Kuchenteig? Eier funktionieren im Kuchen als ein natürliches Bindemittel. Genau genommen ist es das Eigelb, das den Teig zusammenhält. Zugleich lockern Eier den Kuchenteig auf und sorgen zum Beispiel im Rührteig für eine luftige, angenehme Konsistenz. Diese Eigenschaften können durch andere Zutaten ersetzt werden. Dazu gibt es, je nach Teigart, verschiedene Möglichkeiten. Auch in Bäckereien und Konditoreien werden Torten, Gebäck und Kuchen ohne Ei immer häufiger angeboten. Wenn dir also die Zeit zum Selber backen fehlt: Der nächste Bäcker hat sicher ein schönes Angebot an leckeren Kuchen ohne Ei.
Mit dem nötigen Wissen gelingt fast jeder Teig ohne Ei. Besonders leicht ist der ohnehin unkomplizierte Rührteig. Aber auch ein Hefeteig gelingt leicht ohne das bewährte Hühnerei. Der Mürbeteig für Wähen schmeckt eifrei bestens, weil er genau wie der zarte Blätterteig fürs Süssgebäck grundsätzlich ohne Ei auskommt. Auch der Quark-Öl-Teig für Gebäck oder der Plunderteig enthält keine Eier in seiner Zutatenliste. Selbst im feinen, aber mächtigen Käsesahnekuchen oder dem fluffigen Biskuit gibt es Möglichkeiten, das Ei durch andere Zutaten zu ersetzen. Fazit: Mancher Teig ist vom Rezept her bereits eifrei, in anderen braucht es ein oder zwei zusätzliche Zutaten, um das fehlende Ei auszugleichen.
Du musst kein Konditormeister sein, um einen guten Rührkuchen zu backen. Der leicht zuzubereitende Teig wird als Grundrezept aus Butter, Mehl, Backpulver, Zucker und eben Eiern zusammengestellt. Er ist besonders für Einsteiger gut geeignet und als Schoko- oder Marmorkuchen gerade bei Kindern beliebt. Das Ei im Rührteig kannst du durch verschiedene Zutaten ersetzen, ohne dass der Kuchen an Geschmack verliert oder seine Konsistenz verändert.
Das Geheimnis eines gelungenen Rührteigs liegt übrigens schon im Namen: Du musst immer gründlich rühren! Damit der Teig schön aufgeht, rühre zunächst Butter, Milch und Ei-Ersatz mindestens drei Minuten auf höchster Stufe. Ausserdem nimmst du Margarine oder Butter am besten frisch aus dem Kühlschrank und bewahrst den Teig auch dort auf, damit er vor dem Backen immer kühl bleibt.
Eier sind in bestimmten Teigarten wichtig für die Konsistenz. Sie verbinden die Zutaten miteinander als eine Art natürliches Bindemittel. Ausserdem sorgen sie dafür, dass der Kuchen schön saftig wird. Vergisst du die Eier im Kuchenteig, kann es sein, dass das Ergebnis recht trocken ausfällt. Normalerweise bemerkst du diesen Fehler aber schon beim Verrühren des Teiges: Ohne Ei oder einen entsprechenden Ersatz ist es schwierig, die richtige, zähe Konsistenz zu erreichen. Wenn sich der klebrige Teig schwer vom Rührgerät löst, ist er richtig. Diesen Zustand bekommst du ganz ohne Bindemittel meist gar nicht hin. Jetzt kannst du nachträglich noch einige Eier – oder einen Ei-Ersatz – in den Teig einarbeiten.
Neben dem Ei sorgen weitere Zutaten dafür, dass ein Teig nicht am Boden der Backform „sitzen bleibt“. Auch das Backpulver, ersatzweise Natron und Essig, helfen einen luftig-leichten Teig zu zaubern. Veganer ersetzen übrigens gerne die Milch durch ein sprudelndes Mineralwasser: Die enthaltene Kohlensäure fördert ebenfalls einen locker-leichten Kuchenteig.
Je nachdem, wodurch du das Ei im Kuchenteig ersetzt, kommen unterschiedliche Geschmacksvariationen heraus. Manche Alternativen, etwa Natron und Essig, der pflanzliche Ei-Ersatz oder Crème fraîche, machen sich geschmacklich überhaupt nicht bemerkbar: Sie sind geschmacksneutral. Anders ist dies bei püriertem Obst, besonders bei Bananen. Diese schmeckst du auch im fertigen Rührkuchen. Doch mit der richtigen Kombination, etwa als Schoko-Gebäck oder Marmorkuchen mit Vanille und Schokolade, ergänzen sich diese Geschmacksrichtungen harmonisch. Pürierte Beeren geben etwa der Wähe und dem Obstboden einen Hauch Frische: Hier kannst du dieselben Früchte verwenden, mit denen du den Kuchen belegst. Apfelmark und Apfelmus sind weitgehend geschmacksneutral und können überall verwendet werden. Sie süssen aber genau wie Honig recht stark: Hier kannst du eventuell weniger Zucker in den Teig einarbeiten. Honig behält seinen dezenten Eigengeschmack auch nach dem Backofen: Er passt ausgezeichnet zu Obst und vielen süssen Dessert Spezialitäten.
Wir haben gesehen: Fast alle Kuchen und Torten können ohne Ei verwirklicht werden. Welche Kuchen ohne Ei am besten schmecken, ist Geschmackssache und hängt auch ein wenig vom Publikum und Anlass ab. Kinder lieben Rührkuchen in allen Varianten, am liebsten mit Schokolade. Zum Apéro empfiehlt sich eher ein Blätterteig-Gebäck oder etwas Herzhaftes wie ein Berner Zibelechueche. Unsere Hitliste „Beliebte Kuchen ohne Ei“:
Ein Sauerteigbrot braucht drei Dinge: Wasser, Mehl und viel Geduld. Selbst für erfahrene Bäcker ist ein Roggensauerteig – oder die Zubereitung von Sauerteig aus anderen Getreidesorten – immer wieder aufs Neue eine Herausforderung. Doch mit etwas Übung und Gefühl gelingt der Sauerteig auch zu Hause. Schritt eins zum leckeren Brot ist der Ansatz: das sogenannte Anstellgut. Wie das hergestellt wird, wofür es gebraucht wird und Tipps zu Aufbewahrung und Pflege findest du hier.
Die gängigsten Backtriebmittel für das Backen von Teig sind in der Regel Backpulver oder Backsoda. Letzteres ist immer ein Bestandteil von Backpulver, im Handel aber auch als gesondertes Pulver erhältlich. Es sorgt dafür, dass der Teig besser aufgeht und besonders luftig und locker wird. Das geschieht durch die chemische Reaktion von Backsoda mit den sauren Zutaten im Teig.
Jeder, der schon mal ein Rührei zubereitet hat, der kennt die Bedeutung des Begriffs verquirlen. Wenn du Eier oder andere flüssige Zutaten verrührst beziehungsweise aufschlägst, dann verquirlst du sie. Auch bei Rührteigen ist häufig die Rede von verquirlen. In unserem Ratgeber erklären wir dir, wann und warum das Quirlen sinnvoll ist, welche Produkte verquirlt werden können und welche Geräte du dafür benutzen kannst. Darüber hinaus findest du auf dieser Seite noch ein Grundrezept für die Zubereitung eines Rührteigs, bei dem es auf das richtige Verquirlen ankommt.
Der köstliche Duft eines Sauerteigbrots, wenn es frisch gebacken aus dem Ofen kommt, ist unvergleichlich. Auch der Geschmack hebt sich deutlich von Broten mit Hefe oder Backpulver ab. Im Rahmen einer gesunden Ernährung ist ein handwerklich hergestelltes Sauerteigbrot wieder gefragter denn je. Um ein eigenes Sauerteigbrot zu backen, benötigt es aber etwas Geduld, vor allem dann, wenn du das Anstellgut selbst herstellen willst. In unserem Ratgeber erklären wir dir in einer Schritt-für-Schritt-Anleitung mit hilfreichen Infos und Tipps, wie du ein Sauerteigbrot zubereitest und richtig backst.
Nicht nur zu Ostern schmeckt er gut. Ein Hefezopf ist auch zum Frühstück als süsses Pendant zum Brot eine leckere Spezialität. Dabei lohnt es sich, gleich mehrere Zöpfe auf Vorrat zuzubereiten, da sie sich prima sowohl ungebacken als auch gebacken einfrieren lassen. In unserem Ratgeber erhältst du eine Anleitung, wie du Hefezöpfe am besten einfrierst, wie lange sie sich frisch halten und was du beim Auftauen beachten solltest.
Hefezopf, Zimtschnecke oder ein feines Brötchen: Hefeteig ist ein Teig, der für vielerlei Gebäck geeignet ist. Wer selber backen möchte, braucht ein wenig Übung, denn der Hefeteig stellt Ansprüche an die Zubereitung. Doch wenn du den Trick einmal heraus hast, zauberst du mit einem gelungenen Hefeteig leckere Köstlichkeiten in süss oder herzhaft. Wir schauen uns die wichtigsten Fragen rund um den Allrounder aus der Backküche einmal näher an: Hier erfährst du, wie die Herstellung von Hefeteig gelingt, welche Zutaten du brauchst und warum der Hefeteig Zeit für sich braucht.