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Brot aufbewahren: Infos und Tipps, wie sich Backwaren lange frisch halten

Brot aufbewahren: Infos und Tipps, wie sich Backwaren lange frisch halten

Frisches Brot vom Bäcker ist ein leckerer Genuss, den viele Menschen zu schätzen wissen. Leider ist der Genuss aber immer nur von kurzer Dauer, da die Haltbarkeit der Backwaren zeitlich sehr begrenzt ist. Dennoch gibt es einige Möglichkeiten, das Brot möglichst lange frisch zu halten. Wie du Brot im Idealfall aufbewahrst und was du dabei beachten solltest, erfährst du in unserem Ratgeber. Ausserdem erklären wir dir, wie du Schimmelbildung vermeiden kannst und wie sogar altes, trockenes Brot schnell wieder frisch wird.

Wie lange hält sich Brot bei der richtigen Aufbewahrung?

Grundsätzlich ist die Haltbarkeit eines frischen Brotes relativ kurz, da es – abgesehen von den abgepackten, industriell hergestellten Backwaren – frei von Konservierungsstoffen ist. Wie lange sich ein Brot hält, hängt neben der Art der Aufbewahrung aber auch von der Brotsorte ab. Während ein helles Weizenbrot bei optimaler Aufbewahrung etwa zwei bis drei Tage lecker schmeckt, bleiben Roggenbrote etwa vier bis sechs Tage frisch. Die längste Haltbarkeit haben Vollkorn- und Schrotbrote – sie können auch noch nach sieben bis neun Tagen gegessen werden.

Welche Tipps sollte ich generell bei der Brotlagerung beachten?

Damit dein Brot möglichst lange hält, solltest du folgende allgemeine Tipps beachten:

  • Das Brot sollte vor einer Austrocknung geschützt werden.
  • Die Feuchtigkeit des Brot muss verdunsten können.
  • Das Brot sollte nicht zu kalt, sondern bei einer Raumtemperatur von 20 bis 22 Grad gelagert werden.
  • Das Brot lagert im besten Fall in einem atmungsaktiven Brotbehälter.

Warum ist der Brotkasten aus Holz ideal, um Brot aufzubewahren?

Der Brotkasten aus Holz ist ein optimaler Lagerungsort für dein Brot, da er das Brot vor dem Austrocknen schützt. Gleichzeitig wird im Brotkasten die Schimmelgefahr gering gehalten, da die Feuchtigkeit des Brots im Inneren des Kastens zirkulieren und sogar nach aussen abgegeben werden kann. Wichtig ist nämlich, dass das Material des Brottopfs atmungsaktiv ist. Unglasierte Ton- und Keramikbehältnisse sind daher ebenso gut geeignet wie Gefässe aus Holz. Brotkästen aus Holz bieten darüber hinaus den Vorteil, dass sie eine antibakterielle Wirkung haben und die Vermehrung von Keimen und Bakterien hemmen. Auch Brotkästen aus Metall, Edelstahl oder Blech kommen infrage. Hierbei solltest du allerdings darauf achten, dass sie mit Luftlöchern oder -schlitzen ausgestattet sind. Unser Tipp: Reinige den Brotkasten regelmässig mit Essig. Auch so reduzierst du die Schimmelgefahr.

Wodurch erhöht sich die Schimmelgefahr durch Feuchtigkeit beim Brot?

Schimmel entsteht immer dann, wenn das Brot Feuchtigkeit ausgesetzt ist beziehungsweise die Feuchtigkeit des Brots nicht abgegeben werden kann. Ein besonders hohes Schimmelrisiko birgt daher die Lagerung in einer Plastiktüte. Da sich darin die Feuchtigkeit staut, kann sich bereits nach ein bis zwei Tagen Schimmel bilden. Hinzu kommt, dass die Kruste bei in der Plastiktüte gelagertem Brot sehr schnell weich wird. Als Alternative zur Plastiktüte eignet sich eine Papiertüte deutlich besser, da sie die Feuchtigkeit aufnimmt. Dennoch gilt: In dem Papier trocknet das Brot schneller aus als in einem Brotkasten.

Welchen Fehler sollte ich beim Brot Aufbewahren vermeiden?

Viele Menschen begehen bei der Brotaufbewahrung den Fehler, dass sie die Backwaren im Kühlschrank lagern. Dabei sorgen die kühlen Temperaturen des Kühlschranks dafür, dass das Brot viel schneller austrocknet als bei Zimmertemperatur. Darüber hinaus entzieht die Kälte den Broten ihren Geschmack. Lediglich im Sommer bei feucht-schwüler Witterung kann der Kühlschrank die bessere Alternative sein.

Wie kann ich die Haltbarkeit eines Brotes verlängern?

Wenn du dein Brot länger als nur ein paar Tage aufbewahren möchtest, hast du noch die Möglichkeit, es einzufrieren. Tiefgekühlt hält sich Brot mehrere Monate und es schmeckt aufgetaut und aufgebacken wieder frisch wie am ersten Tag. Einfrieren kannst du die Backwaren zum Beispiel in Gefrierbeuteln, Plastikboxen oder auch in Stoffbeuteln. Unser Tipp: Wenn du das Brot in Scheiben einfrierst, kannst du es bei Bedarf portionsweise wieder entnehmen.

Wie mache ich altes oder zu lange aufbewahrtes Brot wieder geniessbar?

Liegt dein Brot bereits seit einigen Tagen zu Hause und ist es bereits trocken geworden, ist das noch lange kein Grund, es wegzuwerfen. Solange das Brot nicht schimmelt, kannst du es mit einfachen Mitteln schnell wieder frisch machen. Befeuchte das Brot zum Beispiel rundherum mit etwas Wasser, wickele es in Alufolie ein und lege es dann für knapp zehn Minuten bei 150 Grad in den Backofen. Eine weitere Möglichkeit ist die folgende: Frische dein Brot mit Wasserdampf wieder auf. Lege es dafür in ein Sieb und hänge dieses in einem Topf mit siedendem Wasser. Nach circa fünf Minuten ist das Brot wieder aromatisch und lecker, ohne dass du dir daran die Zähne ausbeissen musst. Und wenn es einmal ganz schnell gehen soll, steckst du alte Brotscheiben einfach in den Toaster.

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