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Bei Roggenschrot handelt es sich um Roggen, das als Getreide nur grob zerkleinert beziehungsweise geschrotet wird und noch Schalenteile enthält. Hergestellt wird es entweder durch ein Zerquetschen oder Mahlen in der sogenannten Schrotmühle oder auf einem Walzenstuhl. Unterschieden bei Roggenschrot wird dabei einerseits zwischen Back- und Vollkornschrot sowie zwischen Grob-, Mittel- und Feinschrot. Der Grad der Schrotung und damit die Grösse der Schalen beziehungsweise der Flocken kann dabei in der Mühle eingestellt werden. Du erhältst Roggenschrot sowohl aus konventionellem als auch aus biologischem Anbau.
Roggenmehl und Roggenschrot unterscheiden sich genauso wie Weizenmehl und Weizenschrot bereits optisch. Während Roggenmehl fein gemahlen ist, enthält Roggenschrot noch die Schalenteile des Getreides und ist daher in seiner Zusammensetzung gröber. Handelt es sich um Vollkornschrot, sind sogar noch die Keimlinge enthalten. Roggenmehl kann ohne weitere Arbeitsschritte verarbeitet werden, Roggenschrot sollte zunächst in Wasser eingeweicht werden. Im Vergleich enthält das Roggenmehl mehr Kohlenhydrate als das Roggenschrot.
Früher galt Schrot als Abfall- beziehungsweise Nebenprodukt, das bei der Herstellung von Mehl in der Mühle entstand. Es wurde als Tierfutter verwendet oder auch zu Brei verarbeitet. Heute ist Roggenschrot eine häufige Backzutat, die vor allem bei der Herstellung von vollwertigen Backwaren, vor allem Broten, verwendet wird. Zum Einsatz kommt Roggenschrot auch in Bratlingen oder im Müsli. Für die Produktion von Branntwein stellt Schrot sogar die Grundlage dar. Für eine bessere Verdaulichkeit und damit das Roggenschrot mit den anderen Zutaten eine Verbindung herstellen kann, sollte Schrot vor dem Verzehr eingeweicht werden.
Um ein frisches Sauerteigbrot mit Roggenschrot herzustellen werden folgende Zutaten benötigt. Für den Roggensauerteig brauchst du:
Hinzu kommen für den Hauptteig:
Um ein Roggenschrotbrot zu backen, musst du zunächst einen Sauerteig herstellen. Hierfür benötigst du ein Anstellgut, das du entweder mit der Gärung von Roggenmehl und Wasser selbst herstellst oder es frisch beim Bäcker kaufst. Für die Zubereitung des Sauerteigs weichst du zunächst das Roggenschrot in Wasser ein. Danach mischst du die restlichen Zutaten unter und verknetest sie zu einem festen Teig. Achte dabei darauf, dass das Wasser eine Temperatur von 40 Grad aufweist. Lasse den Ansatz dann mindestens zwölf, besser 16 Stunden zugedeckt an einem warmen Ort ruhen.
Hat der Teig lange genug geruht, bereitest du in nächsten Schritt den Hauptteig für dein Roggenschrotbrot zu. Gehe dabei wie folgt vor:
Der Sauerteig mit dem Roggenschrot ist nun bereit für das Backen. Hier die Anleitung:
Unser Tipp: Ein frisch gebackenes Roggenschrotbrot hält sich mindestens eine Woche lang frisch. Um eine Schimmelbildung zu vermeiden, lagerst du es am besten in einem Brotkasten aus Ton oder Keramik.
Einfach, aber sehr lecker, ist diese französische Spezialität, die auch in der Schweiz mittlerweile ein beliebter Klassiker ist. Auch auf unseren Frühstückstisch darf das Baguette nicht fehlen. Es ist zudem der perfekte Begleiter zum Rotwein und Abendessen und schmeckt auch zwischendurch einfach gut – pur oder mit diversen Belägen verfeinert. Wie du ganz einfach Baguettes selber machst, erfährst du in einer Schritt-für-Schritt-Anleitung in unserem ausführlichen Ratgeber. Wir geben dir zudem nützliche Tipps und Tricks für den perfekten kulinarischen Genuss (fast) wie in Frankreich.
Der Duft eines frisch gebackenen Sauerteigbrotes ist verführerisch. Auch mit seinem Geschmack und seiner Konsistenz punktet ein handwerklich hergestelltes Sauerteigbrot. Verantwortlich dafür ist vor allem die Basis eines jeden Sauerteigs – das Anstellgut. Ein Sauerteigbrot kann immer nur so gut schmecken wie seine Sauerteigkultur. Diese selbst herzustellen, ist gar nicht so schwierig, wie viele Menschen denken. Welche Zutaten du für das Anstellgut eines Sauerteigs brauchst, wie du es zubereitest und was du dabei beachten solltest, erfährst du in unserem Ratgeber. Ausserdem geben wir dir Tipps zur Pflege und Weiterverarbeitung des Anstellguts.
Egal ob Brot oder Pizza, egal ob süss oder herzhaft: Hefe ist einer der wichtigsten Bestandteile vieler Teige. Erst durch ihren Einsatz wird der Teig luftig locker. Seit Jahren wird über die Vor- und Nachteile von Trockenhefe und frischer Hefe diskutiert, bisher ohne Konsens. Auf der anderen Seite ist in den letzten Jahren die vegane Lebensweise zunehmend populär geworden. Insbesondere bei Veganern, die gerade erst mit dieser Ernährungsweise begonnen haben, kommt häufig die Frage auf, welche Lebensmittel eigentlich vegan sind. Dies betrifft auch die Hefe. Daher klären wir im folgenden Artikel auf, ob Hefe wirklich vegan ist.
In der süssen Küche ist Baiser eine beliebte luftige und lockere Spezialität. Der gezuckerte und getrocknete Eiweissschnee findet als Zutat im Kuchen oder im Dessert Verwendung, er schmeckt als Süssigkeit auch pur und kann zudem die Grundlage für ein Schaumgebäck sein. In unserem Ratgeber erklären wir dir, wie du die Basis für jedes Schaumgebäck herstellst und worauf du dabei achten solltest. Ausserdem erhältst du einige Rezeptideen sowie tolle Tipps für die Zubereitung des Schaumgebäcks.
Ein Nussgipfel als leckeres Teegebäck, die Sachertorte zur Hochzeit, der Käsekuchen zur gedeckten Kaffeetafel oder der Lebkuchen in der Vorweihnachtszeit – all diese süssen Leckereien gelten als Feingebäck. Was Feingebäck eigentlich ist und worin es sich von Brot und Kleingebäck unterscheidet, erfährst du in unserem Ratgeber. Ausserdem erhältst du ein tolles Rezept inklusive einer Zutatenliste sowie Tipps für die Zubereitung für ein typisches Feingebäck.
Hast du auch schon einmal vor dem Lebensmittelregal im Supermarkt gestanden und dich gewundert, wie viele verschiedene Mehltypen es eigentlich gibt? Sicher ist dir aufgefallen, dass Weizenmehr besonders häufig vorkommt. Doch auch Roggen- oder Dinkelmehl findest du im heimischen Supermarkt. Aber was hat es eigentlich mit den Nummern auf der Mehltüte auf sich? Einige wichtige Grundkenntnisse zum Thema Mehl solltest du haben, denn nur so kannst du die geeignete Sorte für die Herstellung deiner Backwaren verwenden. Alles zum Mehl Typ 405 erfährst du hier.