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Brot einfrieren: Tipps und Infos für die lange Haltbarkeit bei bleibendem Geschmack

Brot einfrieren: Tipps und Infos für die lange Haltbarkeit bei bleibendem Geschmack

Es ist eine praktische Sache: Brot und Brötchen schnell einfrieren und bei Bedarf wieder auftauen, aufbacken und ofenfrisch geniessen. Das Einfrieren von Brot lohnt sich vor allem dann, wenn du zu viel davon gekauft hast oder einen kleinen Vorrat anlegen möchtest. Damit das Brot danach tatsächlich wieder lecker, knusprig und frisch schmeckt, solltest du beim Einfrieren einiges beachten. In unserem Ratgeber erhältst du dazu hilfreiche Tipps und Infos. So erfährst du zum Beispiel, welche Behältnisse sich fürs Einfrieren eignen, bei welcher Temperatur Brote eingefroren werden sollen und wie lange sich die Backwaren im Tiefkühler halten.

Warum ist es sinnvoll, Brot und Brötchen vom Bäcker als Vorrat einzufrieren?

Im Rahmen einer Vorratshaltung kann es sich – genauso wie bei vielen anderen Lebensmitteln – lohnen, Brot einzufrieren. Kaufst du beispielsweise beim Bäcker direkt ein Brot mehr, frierst du es einfach ein und ersparst dir einen weiteren Einkauf, der mit Zeitaufwand verbunden ist. Besonders praktisch ist das am Wochenende, wenn die Bäcker geschlossen haben, und du dennoch auf frisches Brot aus dem Tiefkühler zurückgreifen kannst. Brot einzufrieren ist zudem nachhaltig und umweltschonend: Vor allem dann, wenn du so viel Brot hast, das du es in der kurzen Zeit seiner Haltbarkeit gar nicht essen kannst, ist das Einfrieren die deutlich bessere Option, als es einfach wegzuwerfen.

Wann sollte ich Brot und Brötchen einfrieren und wie lange ist es im Gefrierschrank haltbar?

Brot wird am besten eingefroren, wenn es noch richtig frisch ist – im Idealfall direkt am ersten oder zweiten Tag. So stellst du sicher, dass es auch nach dem Auftauen noch knusprig-lecker schmeckt. Zwar wird der Alterungsprozess in der Gefriertruhe aufgehalten, eine leichte Austrocknung ist allerdings nicht zu verhindern. Das bedeutet, dass du Brot nicht über Jahre einfrieren kannst. Spätestens nach zwei bis vier Monaten solltest du es daher wieder auftauen.

Welche Temperatur sollte der Gefrierschrank haben?

Damit kein Gefrierbrand entsteht, sollte die Temperatur im Tiefkühler konstant bleiben und im besten Fall minus 18 Grad betragen. Um Temperaturschwanken zu vermeiden, öffnest du die Tür des Gefrierschranks möglichst selten und schliesst sie schnell wieder. Eine Lagerung im Kühlschrank ist übrigens nicht empfehlenswert – für das Einfrieren ist es dort zu warm, für die Lagerung zu kalt. Hinweis: Bilden sich weisse Stellen auf der Kruste, ist das kein Grund zur Beunruhigung. Es handelt sich nicht um einen Schimmelbefall, vielmehr haben sich hier Eiskristalle gebildet, die nicht im Zusammenhang mit einer falschen Temperatur stehen.

Welche Brotsorten kann ich einfrieren?

Grundsätzlich kannst du jede Brotsorte einfrieren – ganz gleich, ob Weissbrot, Graubrot, Bauernbrot, Körner- oder Vollkornbrot. Ebenfalls ist es nicht entscheidend, ob du das Brot selbst gebacken oder beim Bäcker oder im Supermarkt gekauft hast. Während „trockene“ Backwaren immer zum Einfrieren geeignet sind, sieht das bei Kuchen und Torten etwas anders aus. Vor allem dann, wenn sie eine Füllung oder Glasur haben, ist das Einfrieren keine gute Option.

Worin sollte ich Brot am besten einfrieren, um Gefrierbrand zu verhindern?

Um Brot und Brötchen einzufrieren und damit ihre Haltbarkeit zu verlängern, stehen dir verschiedene Verpackungen zur Verfügung. Gefrierbeutel oder andere verschliessbare Kunststofftüten eignen sich besonders gut. Achte darauf, dass du den Beutel luftdicht verschliesst und überschüssige Luft vorher herausdrückst. Auf diese Weise verhinderst du Gefrierbrand. Alternativ kannst du auch feste Behältnisse aus Plastik, Glas oder Edelstahl verwenden oder das Gebäck in Alufolie einwickeln. Wer seine Backwaren nur für einen kurzen Zeitraum bis zu drei Wochen einfrieren möchte, kann auch auf die umweltschonende Variante mit Stoffbeuteln zurückgreifen. Im besten Fall liegt der Beutel eng am Brot an, sodass er die Feuchtigkeit des Brotes aufnehmen kann. Eine weitere Möglichkeit stellt das Einfrieren in einer Papiertüte dar – in diesem Fall sollte das Brot aber nur wenige Tage lagern und schnell wieder aufgetaut werden.

Wie friere ich Brot am besten ein?

Ob du Brot als ganzen Laib oder geschnitten in einzelnen Brotscheiben einfrierst, ist deine eigene Entscheidung – beide Varianten sind möglich. Brotscheiben bieten den Vorteil, dass du sie portionsweise wieder entnehmen und bei Bedarf auftauen kannst und nicht das gesamte Brot auftauen musst. Die Haltbarkeit von einzelnen Brotscheiben ist jedoch etwas kürzer.

Wie taue ich gefrorenes Brot und Brotscheiben richtig wieder auf, damit die Kruste schön knusprig bleibt?

Damit das eingefrorenes Brot wieder schmackhaft ist, nicht wässerig wird und die Kruste weiterhin knusprig bleibt, gilt es auch beim Auftauen einiges zu beachten. Taue das Brot dabei wie folgt auf:

  • Hole das Brot mindestens drei Stunden sowie Brotscheiben mindestens eine Stunde vor dem Verzehr beziehungsweise vor dem Aufbacken aus der Gefriertruhe. Du kannst das Brot auch über Nacht auftauen.
  • Taue es bei Zimmertemperatur auf.
  • Während des Auftauvorgangs deckst du die Backwaren mit einem trockenen Stofftuch ab. Alternativ lässt du es in dem Stoffbeutel.
  • Befeuchte das Brot dann mit etwas Wasser und backe es im Backofen kurz auf.

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