Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Bevor du deine eigenen Brote backen kannst, muss zunächst der Teig vorbereitet werden. Im Falle von Sauerteig bedeutet das: Zunächst wird eine Starterkultur angesetzt. Diese auch Anstellgut genannte Kultur wird über mehrere Tage hinweg mit Mehl gefüttert. Anleitung dazu gibt es im Netz. Bald schon blubbert und gärt es in dem Teig, denn die im Getreide enthaltenen Bakterien machen ihre Arbeit. Nach etwa fünf Tagen ist die Anstellkultur fertig und kann als Grundlage für ein Sauerteigbrot benutzt werden. Tipp: Behalte immer einen Teil der Starterkultur zurück, daraus kannst du später weitere Brote backen, ohne gleich eine neue Kultur ansetzen zu müssen.
Im Sauerteig sind Bakterien und wilde Hefen enthalten. Sie finden sich in unserer Umwelt auf den Getreidekörnern, auf Obst und Gemüse, im Boden, einfach überall. Diese hilfreichen Bakterienstämme sind ungefährlich, und im Fall von Sauerteig werden sie zu wichtigen Helfern in der Backstube. Sie verwandeln den Zucker im Teig in Milchsäure und andere Säuren: Darum heisst der Teig Sauerteig. Auf natürliche Weise säuern die Mikroorganismen den Sauerteig an und geben ihm sein typisches Aroma. Damit den Bakterien nicht die Nahrung ausgeht, muss der Teig gelegentlich gefüttert werden. Nach der ersten Phase, wenn du ein wenig im Kühlschrank aufhebst, genügt es übrigens, alle paar Tage einen Löffel Mehl und einen Löffel Wasser zuzugeben, damit die Stämme am Leben bleiben. Nicht nur das Aroma, auch die Triebkraft des Teiges ist von der richtigen Pflege und dem regelmässigen Füttern abhängig. Nur so bleiben die Bakterien triebstark und lebendig und dein Teig wird nicht zu sauer.
Der erste Schritt zum knusprig-frischen Roggenvollkornbrot ist das Ansetzen der Starterkultur. Die Methode ist einfach, braucht aber Zeit. Achte darauf, dass dein Teig an einem gleichmässig warmen Ort gehen kann. Hier eine Anleitung für die Herstellung deiner Starterkultur:
Der Fermentierungsprozess von Mehl und Wasser braucht schon einige Tage. Drei bis vier sind das Minimum für den ersten Teigansatz. Wenn du diese Vorbereitungszeit verkürzen willst, nutzt du das Anstellgut von der vorigen Backaktion. Dieses braucht nur einen halben Tag lang im Warmen „angefüttert“ zu werden, bevor die Mikroorganismen wieder richtig aktiv werden. Alternativ kannst du auch einen Vorteig-Starter im Bio-Supermarkt oder auch in manchen Bäckereien fertig einkaufen.
Grundsätzlich eignet sich jedes Mehl für ein Gebäck aus Sauerteig. Eine Ausnahme ist das weisse Weizenmehl, das recht wenige Bakterien enthält. Besonders schön geht der Sauerteig mit Vollkornmehl auf, auch ein Ruchmehl kannst du verwenden. Roggen gelingt zuverlässig und ist ein anfängerfreundliches Mehl, aber auch aus Dinkel oder Urkorn kannst du eine Sauerteig Starterkultur herstellen. Letztlich entscheidet bei der Auswahl des Mehls dein Geschmack.
Wenn du einen Sauerteig bereitest, behältst du eine kleine Menge davon im Glas zurück. Daraus wird das nächste Brot gebacken. Diese Teigmenge kannst du etwa eine Woche im Kühlschrank aufheben. Wenn du das Anstellgut über mehrere Wochen aufheben willst, dann kannst du ihn in eine Art Winterschlaf versetzen. Dazu umhüllst du ihn mit einer Schicht aus trockenem Mehl, der die Feuchtigkeit aus der Masse hinauszieht. Um den Teig wieder „aufzuwecken“, gibst du Wasser hinzu, bis er sein Volumen in etwa verdoppelt hat. Das dauert ein bis zwei Tage. Jetzt kann der Teig wieder zur Grundlage für ein frisches Brot genutzt werden.
Bewahre Sauerteig immer im Kühlschrank auf. Dort hält er sich lange, auch ohne Fütterung. Wenn der Teig nicht grünlich verfärbt ist, stark riecht oder gar Schimmel hat, kannst du ihn mit ein wenig Mehl anfüttern und wieder verwenden.
Ob als Streusel- oder Butterkuchen, ob als Schoko- oder Obstkuchen – Blechkuchen kommen zu vielen Anlässen gut an. Sie sind lecker, abwechslungsreich und lassen sich meist einfach und schnell herstellen. In unserem Ratgeber erfährst du, wann es sich lohnt, einen Blechkuchen zu backen und welcher Teig sowie welche Beläge für einfache Blechkuchen geeignet sind. Ausserdem haben wir noch zwei einfache und schnelle Blechkuchenrezepte mit praktischen Tipps für die Zubereitung für dich ausgewählt.
Du hast zu viel Brot gekauft und den Rest lieber schnell eingefroren, bevor es weggeworfen wird? Oder du hast einfach Brot auf Vorrat gekauft, um es am Wochenende ofenfrisch aufzubacken? Damit das aufgetaute Brot nicht hart wird und zudem gut schmeckt, gilt es, einiges zu beachten. Wir verraten dir die besten Tipps und Tricks, wie du Brot am besten einfrierst, wie es auftauen sollte und wie es dann richtig aufgebacken wird.
In einen „richtigen“ Kuchen gehört auch Butter – dieser Ansicht sind immer noch viele Menschen. Ein Verzicht auf den fettreichen Geschmacksträger ist für sie unvorstellbar. Dabei ist das Backen ohne Butter ohne weiteres möglich. Zur Auswahl stehen neben der Margarine einige Ersatzzutaten als gute Alternativen für einen leckeren Kuchen. Wir verraten dir, wie du einen Kuchen auch ohne Butter backen kannst, welche Zutaten du dafür benötigst und was du bei der Zubereitung beachten solltest.
Die Kombination aus fluffigem Teig, süssen Früchten und einer knusprig und gleichzeitig weichen Eischnee-Zuckermasse macht eine Baisertorte zu einem besonderen Geschmackserlebnis. Eine Baisertorte passt zu vielen Anlässen, sie macht bereits optisch einiges her und ist dabei ganz einfach herzustellen. In unserem Ratgeber erklären wir dir, wie du Baiser selber machst und was du bei der Zubereitung beachten solltest. Ausserdem erhältst du noch ein gelingsicheres Rezept für eine Baisertorte.
Nicht nur zum Osterbrunch ist ein Hefezopf eine leckere Spezialität, er passt im Grunde zu jedem Frühstück. Besonders gut schmeckt er frisch aus dem Ofen, wenn er noch warm mit Butter und Marmelade genossen wird. Wer nicht bereits in den frühen Morgenstunden aufstehen will, um den Teig für den Zopf vorzubereiten und ihn aufgehen zu lassen, der kann ihn auch am Abend vorher herstellen und ihn über Nacht aufgehen lassen. Was du bei der langen Ruhezeit beachten solltest und wie du den Zopfteig über Nacht am besten lagerst, erfährst du in unserem Ratgeber mit vielen Tipps und Infos.
Als Hauptzutat eines Brotes ist es doch unmöglich, auf das Mehl zu verzichten? Wer dieser Ansicht ist, liegt vollkommen falsch. Das Gegenteil ist der Fall: Ein Brot ohne Mehl, auch als Low-Carb-Brot bezeichnet, kann sogar besonders aromatisch und geschmackvoll sein. Welche alternativen Zutaten du für ein Brot ohne Mehl verwenden kannst und wie ein kohlenhydratarmes Brot ganz einfach selbst zubereitet wird, erfährst du mit vielen hilfreichen Tipps und Infos in unserem Ratgeber.