Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Bei Schaumgebäck handelt es sich um ein Feingebäck, das auf der Grundlage von gezuckertem Eischnee, dem sogenannten Baiser beziehungsweise Meringue, hergestellt wird. Zusammen mit weiteren Zutaten nach Wahl, zum Beispiel Schokolade, Nüssen, Mandeln, Schlagrahm oder Kaffee, entsteht so eine locker-leichte Spezialität als Mischung aus Feingebäck, Keks und Praline. Schaumgebäck kann ergänzend zur Kuchentafel serviert werden, es ist ein besonderes Dessert und schmeckt auch einfach zwischendurch gut.
Um Schaumgebäck zuzubereiten, benötigst du als Basis zunächst Baiser, das du aus folgenden Zutaten herstellst:
Die Menge kann beliebig erhöht werden, wichtig ist jedoch, dass das Mengenverhältnis zwischen Eiweiss und Zucker immer konstant bleibt. Für eine festere Konsistenz ist es möglich, der Baisermasse etwas Zitronensaft oder Weinsteinpulver beizufügen. Darüber hinaus kannst du die Zutaten um eine Prise Salz ergänzen. Unser Tipp: Verwende im besten Fall frische Bio-Eier für das Baiser.
Die Baisermasse für dein Schaumgebäck bereitest du für alle Rezepte immer wie folgt zu:
Ein Hinweis: Alternativ kannst du die Baisermasse auch auf dem Herd in einem Wasserbad herstellen. Die Zuckerkristalle lösen sich bei diesem Vorgehen schneller und einfacher auf.
Grundsätzlich solltest du bei Baiser beziehungsweise Schaumgebäck wissen, dass es nicht gebacken, sondern lediglich im Backofen getrocknet wird. Bei den meisten Rezepten füllst du die Baisermasse mit den weiteren Zutaten in einen Spritzbeutel und spritzt dann kleine Baiserhäubchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Der Backofen wird auf 100 Grad Ober- und Unterhitze vorgeheizt. Backe das Feingebäck darin dann für 30 Minuten auf der mittleren Schiene. Danach regulierst du die Temperatur auf 75 Grad herunter und trocknest das Baiser dann für weitere 30 Minuten. Nach dem Backen muss das Feingebäck vollständig erkalten, bevor du es weiterverarbeiten kannst.
Möchtest du deine Baisers etwas verfeinern, kannst du zum Beispiel ein Haselnuss-Schaumgebäck daraus machen. Hier die Anleitung:
Eine weitere Rezeptidee ist die Verfeinerung des Baisers mit Schokolade und Kaffee. Hierfür benötigst du (bei vier Eiweissen und 200 Gramm Zucker) folgende Zutaten:
Unter die Eischneemasse hebst du zunächst die Kaffee-Zutaten sowie die Mandeln. Trockne die aufgespritzte Masse dann im Backofen. Nach dem Erkalten des Kaffee-Baisers schmilzt du die Kuvertüre im Wasserbad und tauchst die Baisers dann einmal komplett in die flüssige Schokolade. Kurz bevor die Kuvertüre wieder fest wird, bestreust du das Schaumgebäck mit den Pistazien und der gehackten Schokolade.
Eine einfach herzustellende Variante des Schaumgebäcks ist das Sahnebaiser. Hierfür stellst du die Baisers wie beschrieben her. Nach dem Backen schlägst du den Schlagrahm mit etwas Vanillezucker steif und streichst die Schlagrahmmasse auf die Hälfte der einzelnen Baisers. Obenauf setzt du jeweils ein zweites Baiser.
Zum Frühstück lieben viele Menschen leckeres frisches Brot oder Brötchen. Wer jetzt nicht zum Bäcker gehen möchte und auf industriell hergestellte Lebensmittel lieber verzichtet, kann Brot auch selbst einfrieren und es im Bedarfsfall im Backofen schnell auftauen und aufbacken. Wie Brot und Brötchen wieder knusprig frisch wie am ersten Tag schmecken, erfährst du in unserem Ratgeber. Wir geben dir zudem Tipps und Infos, wie du das Gebäck am besten einfrierst und welche Alternativen es zum Auftauen im Backofen gibt.
Ein Sauerteigbrot braucht drei Dinge: Wasser, Mehl und viel Geduld. Selbst für erfahrene Bäcker ist ein Roggensauerteig – oder die Zubereitung von Sauerteig aus anderen Getreidesorten – immer wieder aufs Neue eine Herausforderung. Doch mit etwas Übung und Gefühl gelingt der Sauerteig auch zu Hause. Schritt eins zum leckeren Brot ist der Ansatz: das sogenannte Anstellgut. Wie das hergestellt wird, wofür es gebraucht wird und Tipps zu Aufbewahrung und Pflege findest du hier.
Nicht nur zu Ostern schmeckt er gut. Ein Hefezopf ist auch zum Frühstück als süsses Pendant zum Brot eine leckere Spezialität. Dabei lohnt es sich, gleich mehrere Zöpfe auf Vorrat zuzubereiten, da sie sich prima sowohl ungebacken als auch gebacken einfrieren lassen. In unserem Ratgeber erhältst du eine Anleitung, wie du Hefezöpfe am besten einfrierst, wie lange sie sich frisch halten und was du beim Auftauen beachten solltest.
Krosse Krume, ein aromatisches, weiches Inneres und ein feiner Duft: Das frische Brot aus der Bäckerei ist ein echtes Kunstwerk. Was für den Bäckermeister beim Brotbacken eine alltägliche Technik ist, benutzen Hobbybäcker zu Hause eher selten: Mit Schwaden bekommt das Brot mehr Feuchtigkeit und zugleich eine leckere Kruste. Wir schauen uns an, wie du die professionelle Methode auch zu Hause anwenden kannst, was dir die Nutzung bringt und wie du Schwaden notfalls ersetzen kannst.
Er ist ein Klassiker unter den Kuchen und bei jeder Kaffeetafel beliebt: der Schokoladenkuchen. Traditionell wird der Schoggikuchen mit Mehl hergestellt, das ist aber gar nicht nötig. Ganz nach französischem Vorbild schmeckt er ohne Mehl sogar noch viel saftiger und aromatischer. Gleichzeitig ist er sogar glutenfrei. Wir geben dir ein einfaches Rezept, wie du einen Schoggikuchen mit nur wenigen Zutaten ganz schnell selbst zubereiten kannst. Ausserdem erhältst du weitere Tipps zu seiner Haltbarkeit und zum richtigen Servieren.
Brot und Kuchen, Griess und Nudeln, das morgendliche Müsli und die Obstwähe zum Kaffee: Viele Lebensmittel enthalten Getreide. Dieses enthält wiederum meist Gluten – und das vertragen Menschen mit bestimmten Krankheiten nicht. Glutenfreies Getreide ersetzt dann Weizen, Roggen und Co. Doch welches Getreide ist wirklich glutenfrei? Kannst du damit auch backen, und für welche Menschen ist es absolut notwendig, auf glutenfreies Getreide umzusteigen? Wir klären wichtige Fragen rund um das verträgliche Korn.