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Zopfteig einfrieren: Schritt für Schritt zu einem leckeren Hefezopf

Zopfteig einfrieren: Schritt für Schritt zu einem leckeren Hefezopf

Ob als süsser Sonntagszopf bestrichen mit Butter oder Marmelade oder als deftige Mahlzeit, als Speckzopf – ein Hefezopf ist eine beliebte und vielfältige Backware für viele Anlässe. Einen Hefezopf kannst du dabei auch auf Vorrat herstellen, einfrieren und bei Bedarf einfach wieder auftauen und dann ofenfrisch backen. Besonders gut schmeckt der Zopf, wenn du den geformten Hefeteig noch ungebacken einfrierst. Im folgenden Ratgeber erhältst du eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Zubereitung und zum Einfrieren eines Hefezopfteigs. Ausserdem geben wir dir Tipps, wie du einen eingefrorenen Hefeteig wieder auftaust und backst.

1. Die Vorbereitung mit Mehl, Milch, Zucker: Den Hefezopfteig zubereiten

Bevor du damit beginnst, einen Hefezopfteig zuzubereiten, um ihn dann einzufrieren, benötigst du folgende Zutaten und Utensilien. Als Zutaten brauchst du:

  • 375 Gramm Weizenmehl Type 405
  • 250 Milliliter Milch
  • 60 Gramm Zucker
  • ein halber Würfel frische Hefe oder ein Päckchen Trockenhefe
  • 50 Gramm Butter
  • eine Prise Salz
  • ein Ei
  • Rosinen
  • Mandelsplitter
  • Hagelzucker

Die benötigten Utensilien sind:

  • Alufolie
  • Gefrierbeutel
  • Backpapier
  • Backblech

2. Die Zubereitung: So wird der Hefezopfteig hergestellt

Vor dem Einfrieren des Hefezopfteigs musst du ihn natürlich zunächst vorbereiten. Hier die Anleitung für die Zubereitung des Grundrezepts:

  1. Siebe das Mehl in eine Schüssel und bilde darin eine Mulde, in die du die zerbröselte Hefe sowie drei Esslöffel lauwarme Milch und eine Prise Zucker gibst.
  2. Vermische die Zutaten und lasse den Teig etwa 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen.
  3. Im nächsten Schritt werden das Ei, die restliche Milch, der Zucker sowie das Salz mit dem Hefeteig für mindestens fünf bis zehn Minuten zu einem glatten Teig verknetet.
  4. Nach und nach fügst du einzelne Butterstücke hinzu und verknetest auch diese.
  5. Lasse den Teig nochmals eine Stunde ruhen und aufgehen. Danach teilst du ihn in drei gleich grosse Teile und rollst sie zu einer langen Wurst in der Grösse von jeweils 40 bis 50 Zentimetern. Diese lässt du erneut für 45 Minuten aufgehen.

3. Nach dem Aufgehen: Die Vorbereitung, um den Hefeteig einzufrieren

Ist der Teig aufgegangen, folgt der nächste Arbeitsschritt: die Vorbereitung für das Einfrieren des Teigs. Gehe hierbei wie folgt vor:

  1. Zunächst legst du Alufolie grosszügig auf der Küchenarbeitsplatte aus und verteilst etwas Mehl darauf.
  2. Lege die drei Teilrollen darauf und flechte diese zu einem Zopf. Hierauf platziert du den Hefeteig.
  3. Danach bestreichst du den Teig mit Eigelb und verteilst bei Bedarf Rosinen und Mandelsplitter darauf. Verzichte hierbei auf Hagelzucker, da dieser den Zopf beim Einfrieren matschig werden lässt.

4. Das Vorgehen: So wird der Zopfteig eingefroren

Nach den vorbereitenden Arbeiten kannst du den Teig einfrieren. Hier die Anleitung:

  1. Den fertigen Zopf schlägst du von allen Seiten mit der Alufolie locker ein, legst ihn dann für knapp 30 Minuten in den Kühlschrank und danach in den Gefrierschrank.
  2. Nach etwa zwei Stunden entnimmst du den angefrorenen Teig und legst ihn in einen Gefrierbeutel. Achte darauf, dass der Gefrierbeutel luftdicht verschlossen ist und keine Luft mehr enthält.
  3. Der Zopf kann jetzt wieder in den Tiefkühler.

Ein Hinweis: Das Anfrieren in der Alufolie verhindert, dass der Teig am Plastik des Gefrierbeutels anklebt.

5. Die Haltbarkeit: So lange bleibt der Hefezopfteig im Gefrierschrank frisch

Hast du den Hefezopf richtig eingefroren, hält er sich im Tiefkühler etwa drei Monate frisch. Zum Vergleich: Ist der Hefeteig bereits vorgebacken und wird dann eingefroren, verlängert sich die Haltbarkeit um weitere drei Monate. Aromatischer und frischer schmeckt ein Hefezopf jedoch, wenn du ihn ungebacken einfrierst. Portionsweise kannst du den Hefezopfteig in einzelnen Scheiben übrigens nicht einfrieren. Das ist nur bei fertig gebackenen Zöpfen empfehlenswert.

6. Das Vorgehen beim Auftauen: Den gefrorenen Zopfteig wieder auftauen

Wenn du den gefrorenen Zopfteig wieder auftauen möchtest, solltest du etwa drei Stunden Vorlaufzeit einplanen. Der Zopf gelingt mit folgendem Vorgehen:

  1. Nimm den Zopf aus dem Gefrierbeutel und platziere ihn auf ein Backblech, das du zuvor mit Backpapier ausgelegt hat.
  2. Lasse ihn bei Zimmertemperatur für circa 60 Minuten auftauen.
  3. Danach bestreichst du ihn mit etwas Milch, alternativ auch mit etwas Butter und verteilst bei Bedarf noch etwas Hagelzucker darauf.

Unser Tipp: Taust du einen Hefezopf auf, der bereits vorher gebacken war, bestreiche ihn mit etwas Wasser, bevor du ihn in den Ofen gibst.

7. Das Aufbacken: Einen tiefgefrorenen Zopfteig fertig stellen

Damit der Hefezopf verzehrfertig ist, muss er nun noch gebacken werden. Dafür heizt du den Backofen auf 190 Grad Ober- und Unterhitze oder auf 170 Grad Umluft vor. Der Hefezopf wird darin dann für 50 Minuten gebacken. Du solltest beachten, dass in den Hefezopfrezepten in der Regel eine kürzere Backofenzeit bei höherer Temperatur vorgegeben ist. Nach dem Einfrieren lohnt es sich jedoch, den Zopf etwas schonender aufzubacken. Hat der Hefezopf eine leicht bräunliche Farbe, nimmst du ihn aus dem Ofen und lässt ihn vor dem Verzehr leicht auskühlen.

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